Lintler-Geest-Schule feiert 50-jähriges Bestehen / Großes Fest am 4. Juli

Von der Schiefertafel bis zum Whiteborad

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Inja, Maximilian und Fenja (v. l.) sitzen Probe auf einer alten Dreier-Schulbank. Sie wurde der Schule von einem Vater, Rainer Winkelmann, gespendet.

Bendingbostel - Die Lintler-Geest-Schule wurde am 30. Juni 1965 eingeweiht. Grund genug für das heutige Kollegium, einmal einen Blick zurück zu wagen – und natürlich zu feiern. Am Sonnabend, 4. Juli, soll ein großes Fest zum 50-jährigen Bestehen steigen – mit vielen Ehrengästen und einer Ausstellung über die Geschichte der Bendingbosteler Grundschule.

„Wir freuen uns schon sehr darauf“, berichtet Susanne Gerkens. Die Lehrerin plant gemeinsam mit ihren Kolleginnen Kristina Hennies, Anette Kriebitzsch und Nina Döhling seit Herbst vergangenen Jahres das Jubiläumsfest. Natürlich ist auch Schulleiterin Reinhild Hunold mit im Boot.

Die Feier besteht aus einem offiziellen Teil mit geladenen Gästen – und einem lockeren Teil, bei dem die Kinder und ihre Familien gemeinsam Spaß haben und den Tag genießen sollen. Los geht es um 10.30 Uhr mit einem Empfang, dem sich natürlich einige Festreden anschließen. Uschi Otten aus Berlin, gebürtige Bendingbostelerin und Hobbyhistorikerin, wird zunächst einmal die Geschichte der Schule in der Ortschaft nachzeichnen. „Denn eigentlich“, so berichtet Reinhild Hunold, „ist die Geschichte der Schule in Bendingbostel viel länger, es hat bereits vor 246 Jahren eine gegeben.“ Uschi Otten wird berichten, an welchen Standorten es im Dorf früher Bildungseinrichtungen gegeben hat, bevor die heutige Lintler-Geest-Schule am jetzigen Standort gebaut wurde.

Im Anschluss wird eine ehemalige Lehrerin von den Anfangszeiten der Schule in den 60er-Jahren berichten. „Danach werden einige Lehrerinnen, die schon viele Jahre mit dabei sind – aber es auch heute noch sind, vom Wandel der Schulwelt erzählen,“ Zum Abschluss wird die jüngste Bendingbosteler Lehrer-Generation aus dem Nähkästchen plaudern – in Form eines selbst gedichteten Liedes.

„In der Pausenhalle rundet eine Ausstellung die Veranstaltung ab“, so Susanne Gerkens. Dort werden alte Fotos, Zeugnisse, Schiefertafeln, Griffelkästen und weitere Exponate aus dem früheren Schulalltag ausgestellt. „Von einem Vater, Rainer Winkelmann, haben wir eine ganz tolle alte Schulbank zur Verfügung gestellt bekommen“, so Hunold. Über weitere alte Ausstellungsstücke aus dem Schulalltag würden sich die Organisatoren sehr freuen. Der offizielle Teil endet mit einem Sektempfang.

Um 14 Uhr beginnt der öffentliche Teil mit der Aufführung des Kindermusicals „Tuishi Pamoja“, für das die dritten und vierten Klassen seit Februar üben. Es geht um eine Freundschaft zwischen Giraffen und Zebras. Im Anschluss, um 15 Uhr, beginnt das Schulfest. Die Eltern und der Förderverein haben dafür alte und neue Spiele auf dem Schulhof vorbereitet, es gibt Bauernhofeis und Muffins.

Die geschichtliche Ausstellung ist während des gesamten Tages zu sehen. „Das Fest wird wie eine kleine Zeitreise durch die Schulgeschichte werden, sie führt uns von der Schiefertafel bis zum Whiteboard“, so Hunold. Susanne Gerkens: „Wir jüngeren Kollegen sind auch schon sehr gespannt. Wir wissen ja gar nicht so genau, wie das früher war.“

rei

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