Lindhoopschüler zeigen Antje-Fesl-Ausstellung „Welt der Wunder in Farbe“

Gespräch mit der Künstlerin

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Die Bilder von Antje Fesl gefielen den Gästen ausgesprochen gut. Besonders die Darstellung von Licht und die besonderen Perspektiven beeindruckten die Ausstellungsbesucher.

Kirchlinteln - Eine Schülerfirma, die Kunstausstellungen plant, organisiert und begleitet, ist ein ungewöhnliches Konzept. Aber erfolgreich, wie die öffentliche Vernissage der Ausstellung „Welt der Wunder in Farbe“ mit Bildern der Langwedeler Künstlerin Antje Fesl im Galerieraum der Schule am Lindhoop in Kirchlinteln gezeigt hat.

Es ist bereits die fünfte von der Schülerfirma „Lindworx“, Abteilung „Kre-art-iv“, organisierte Ausstellung, die am Donnerstagabend unter regem Publikumsinteresse eröffnet wurde.

Kunstlehrer Michael Rudek begrüßte zunächst die Gäste, ehe er das Wort an zwei der Nachwuchsgaleristen, Mathis Stegen und Lukas Panning, übergab. Die beiden führten als Einführung in die Bilderschau ein Interview mit der Künstlerin, damit diese die Entstehung ihrer Werke, die von ihr bevorzugten Techniken und ihre künstlerischen Beweggründe beschrieb.

„Es geht mir vor allem um Stimmungen, um Licht und um die Perspektiven“, sagte Fesl. Sie sprach auch davon, dass sie am liebsten naturgetreu male, dass sie nicht selten mit einem Motiv ringe, sprach von Misserfolgen und vom Scheitern, von dem nicht enden wollenden Lernprozess und von ihrer Lieblingstechnik, dem Aquarell. „Ich habe der Malerei viel zu verdanken. Bis 2010 habe ich aber nicht einmal gewusst, dass ich überhaupt malen kann“, so Fesl, die beruflich als Augenoptikerin arbeitet.

Die Kunst biete ihr die Möglichkeit, Dinge, die sie beschäftigten oder berührten, sichtbar zu machen und Bildsprachen und Farbzusammenstellungen zu entdecken, die es vorher so vielleicht noch gar nicht gegeben habe. „Ich experimentiere gerne“, so Fesl dazu.

Zu der Frage, welche Techniken sie bevorzuge und warum, sagte die Künstlerin, dass das Gros ihrer Bilder in Acryl oder Aquarell entstehe, sie aber auch mit Tinte oder Bleistift arbeite. Ihr aktueller Favorit sei aber das Aquarell, eine Technik, bei der vieles nicht steuerbar sei, was ihr aber sehr gefalle. „Mich begeistert die Transparenz der Farben. Sie bringt auf dem weißem Untergrund des Papiers eine wunderbare Weichheit ins Bild.“

Bei der anschließenden Begehung durch die Schulgalerie wurden Häppchen und Getränke gereicht und man sah viele Gäste im angeregten Gespräch – sowohl mit der Künstlerin, als auch mit den Schülern.

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