Konzertabend auf höchstem Niveau

Souly begeistert im Müllerhaus Brunsbrock

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Die Sängerinnen und Musiker von Souly gaben im ausverkauften Müllerhaus alles.

Brunsbrock - „Es war wieder ein wunderschönes Konzert von Souly“, schwärmte eine Besucherin nach dem Abend im Müllerhaus. Kein Wunder, dem Publikum wurde ein Konzertabend auf höchstem Niveau geboten und für Souly war es ein Heimspiel. Schon lange im Vorfeld war die Veranstaltung, die von Marlies Meyer und dem Team vom Kulturkreis Lintelner Geest organisiert worden war, ausverkauft.

Und wie es so im Müllerhaus bei ausverkauften Konzerten üblich ist, erlebten die Besucher kuschelig eng und ganz nah dran den Auftritt von Souly, mit einem Programm verschiedenster Musik-Stilrichtungen. „Welcome back“, hieß es vom Gründer der Band, Gert Alsleben, denn einige Souly-Mitglieder sind gerade von weiteren und langen Reisen in die Heimat zurückgekehrt – und zum anderen trat Souly im Müllerhaus vor nunmehr zehn Jahren erstmals auf.

Die gut aufeinander eingespielte Rhythmusgruppe mit Philipp Pfeffer am Bass, Tim Rosebrock am Schlagzeug, Micha Thomas, Gitarre, Gert Alsleben, Piano, und Julie Kempski,Violine, begann mit dem Gershwin-Klassiker „I got Rhythm“ wie üblich präzise spielend den Abend und begleitete die hervorragenden Sängerinnen bei ihren auf höchstem stimmlichen Niveau gesungenen Soli.

Johanna Röttger war mit einem spannenden Arrangement von Lady Gagas „Poker Face“ zu hören und Johanna Lindhorst sang einfühlsam „If I ain’t got you“ von Alicia Keys. Schön war auch das eher selten live gehörte Adele-Lied „My Same“, das Julia Buschmann pointiert sang. Julie Kempski beeindruckte mit der Jazzballade „Georgia“ und für Gänsehaut pur sorgten die Interpretationen Melanie Czapps von „A moment like this“ und „If we go“ von Gert Alsleben. Komplettiert durch Hannah von Stein versprühte die Gesangsgruppe schließlich noch gute Laune bei mehrstimmigen Vocal-Arrangements von Bruno Mars und Stevie Wonder.

Zwischen den einzelnen Parts überraschten die Instrumentalsolisten die Zuhörer mit Stücken wie dem Gitarrenklassiker „Samba pa ti“ mit Micha Thomas oder ganz frisch der Jobim-Song „One note Samba“ mit Birgit Beek an der Querflöte. Furios intonierte Julie Kempski in ihrer Geigen-Darbietung den Film-Hit „He’s a pirate“. Bei „Tequila“ beteiligten sich auch die Zuhörer am Gesang. Nach zwei Stunden beendete Souly mit „Hail Holy Queen“ aus „Sister Act“ das Programm. Mit viel Beifall forderten die Zuhörer drei gern gegebene Zugaben heraus. 

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