Kunstausstellung der Schule am Lindhoop im Müllerhaus Brunsbrock

Beeindruckend vielfältig

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Fachleiter Dirk Stichweh (Mitte) mit den Preisträgern Lilly Walter und Tobias Martsch in der Ausstellung im Müllerhaus.

Brunsbrock - „Es ist erstaunlich, was ihr aus den Schülern alles herauskitzelt“, bemerkte Bernd Schwiedrzik bei der Vernissage zur Ausstellung „Kunst aus der Schule“. Auch die leider nur wenigen Gäste zeigten sich beeindruckt von der hohen Qualität der ausgestellten Werke, die von den Schülern der „Schule am Lindhoop“ bereits zum 16. Mal im Müllerhaus der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Für die Ausstellung hatte zuvor eine Jury aus mehr als 300 Arbeiten, die im Kunstunterricht oder in den Arbeitsgemeinschaften entstanden sind, die 40 besten Werke ausgewählt. Bewerben konnten sich Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen. Vor allem überraschte die Vielfalt der Techniken der ausgestellten Werke, darunter Malerei, Fotografie, Skulptur, Druck oder Mischtechnik. Bunt, fantasievoll und zum Teil auch ganz schön mutig waren die gezeigten Kunstwerke.

Schulleiterin Judith Fahlbusch-Schmidt zeigte sich einmal mehr angetan vom Können der Schüler: „Mit viel Engagement und großem Talent haben die jungen Künstler ihr zeichnerisches und gestalterisches Können bewiesen.“ Diese jährliche Veranstaltung sei für die Schüler aller Klassen eine wichtige Motivation, sich aktiv im Unterricht einzubringen. Dabei zeigten Kreativität und Techniken, mit denen die Schüler ihre Werke herstellten, ein hohes Maß an Kunstverständnis.

Besonders dankte die Schulleiterin dem ehemaligen Kunstlehrer Michael Rudek sowie Bernd Schwiedrzik für deren Engagement bei der Organisation der Ausstellung – beide sind im Kulturkreis Lintelner Geest für diesen Bereich zuständig. Enttäuscht zeigte sie sich von der geringen Resonanz der Schüler und deren Eltern zur Vernissage: „Hier wollen und müssen wir in den kommenden Jahren ansetzen und für mehr Zuspruch sorgen.“

Der Fachleiter Kunst an der Lindhoop-Schule, Dirk Stichweh, sprach von einer kreativen Ader der Schüler mit einer Vielfalt an Techniken. Es sei auch für ihn immer wieder erstaunlich, wie viel künstlerisches Potenzial in den jungen Menschen stecke. Stichweh freute sich ebenso darüber, dass das Müllerhaus den Schülern des Schulzentrums bereits zum 16. Mal diesen großen öffentlichen Raum biete, sich und ihre Arbeiten in der Öffentlichkeit vorzustellen.

Stichweh betonte, dass die Qualität der Arbeiten es der Fachjury nicht leicht gemacht habe, die besten Werke zu benennen. Drei Kunstwerke wurden mit Geldpreisen bedacht: Lilly Walter war vor Tobias Martsch und Felicia Dirks erfolgreich.

Aber auch die Besucher der Vernissage wurden aufgefordert, sich umzuschauen und ein Werk für den Publikumspreis zu nominieren. Hier setzte sich das Duo Luisa Meyhoff/Merle Dunker eindeutig durch.

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