„Kunst, Kultur, Kirchlinteln“: Ein Wochenende voller besonderer Momente

Das Wichtigste bleibt das Gespräch, die Begegnung

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Manch einer hatte Glück – und traf in einem verwunschenen Garten den Liedermacher Tom Kirk.

Kirchlinteln - In einem verwunschenen Garten ertönen auf einmal Gitarrenspiel und gefühlvoller Gesang. Eine unerwartete Überraschung – da verweilt man doch gerne einen Moment. Wer am Wochenende nicht das Glück hatte, zufällig dem Liedermacher Tom Kirk zwischen Stauden und Blumenranken zu begegnen, der saß aber vielleicht viele Stunden weltvergessen auf einem Sofa im „Café von gestern“, Buttercremetorte essend und alten Schlagern lauschend, staunend über die vielen adrett aufgerüschten jungen Kreepener in schmucken 50-Jahre-Outfits. „Kunst, Kultur, Kirchlinteln“ war wieder ein Festival voller besonderer Momente.

„Die sechste Auflage unseres Kreativfestivals hat gezeigt, dass das Interesse an Kunst und Kultur im ländlichen Raum ungebrochen ist und sich die Veranstaltung etabliert hat“, zeigte sich der Vorsitzende des Vereins „Kunst, Kultur, Kirchlinteln“, Dennis Pumm, kurz vor Ende der Kulturtage zufrieden. Es waren zwar keine Besuchermassen, die am Sonnabend und Sonntag in die Region strömten, aber trotzdem kamen immer wieder Interessierte in die Räume und Gärten an allen Ausstellungsorten. Und gerade weil es selten brechend voll war, konnten sich die Künstler und Kunsthandwerker auch die Zeit nehmen, sich den Fragen der Gäste zu stellen, Kontakte zu knüpfen und intensive Gespräche zu führen.

Von Kirchlinteln über Kreepen nach Sehlingen und dort aus über Schafwinkel weiter nach Bendingbostel, Brunsbrock, Kükenmoor, Neddenaverbergen nach Hohenaverbergen – überall erhielten die Gäste faszinierende Einblicke in kreative Tätigkeiten. Und wer zu Fuß oder von Dorf zu Dorf mit dem Fahrrad unterwegs war, entdeckte auch viel von der Kultur der Landschaft, die diese Region prägt.

Kunst, Kultur in Kirchlinteln

Mehr und mehr wird die Musik zu einem wichtigen Faktor der Kulturtage. Beispielsweise mit Jazz, Blues und Folk wurden die Besucher unterhalten. Beim Waldklang-Festival an den Sportplätzen in Brunsbrock waren zehn DJs insgesamt 18 Stunden, bis 10 Uhr am Sonntagvormittag, damit beschäftigt, die Gäste mit Techno zu erfreuen.

Zufriedene Gesichter gab es auch bei Kultur-Rock in der Mosterei in Sehlingen. Die Besucher genossen nach dem schwülen Tag die kühleren Abendstunden und die handgemachte Musik der vier Bands.

rö/rei

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