Kirchlintlerin Stefanie Eckhoff erhält Besuch von ihrem künftigen Assistenzhund

Dank Ole beginnt ihr Tag mit einem Lächeln

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Assistenzhund Ole auf Stippvisite in Kirchlinteln. Stefanie Eckhoff freut sich schon aufs Frühjahr. Dann zieht der Vierbeiner endlich bei ihr ein.

Kirchlinteln - Besonderer Besuch: Assistenzhund Ole hat einige Urlaubstage bei seiner künftigen Besitzerin, Stefanie Eckhoff aus Kirchlinteln, verbracht. Die junge Frau leidet an einer seltenen Muskelerkrankung.

„Bereits am ersten Weihnachtstag haben wir uns auf den Weg nach Berlin gemacht, um Ole bei seiner Trainerin Vivien abzuholen“, erzählt die junge Frau, die nach einem gemeinsamen Spaziergang auch eine Einweisung zu dem Golden Retriever mitbekam. „Wichtige Details zum Umgang und der Kommunikation miteinander hatte der Verein Hunde für Handicaps bereits vorab, während einer intensiven Telefonkonferenz, mit mir besprochen“, so Stefanie.

Die mehrstündige Autofahrt nach Kirchlinteln habe Ole mit viel Bravour gemeistert, was neben Stefanie auch die ganze Familie Eckhoff sehr gefreut hat. Probleme im künftigen Zuhause gab es auch nicht.

Da Ole die Wohnung durch vorangegangene Besuche bereits kannte, fühlte er sich schnell wohl und die auf Hilfe angewiesene junge Frau konnte das Zusammenleben mit Ole überaus entspannt kennen lernen. Stefanie: „An den folgenden Tagen haben wir auch einige Hilfeleistung ausprobiert, beispielsweise den Apport, das Aufheben von Gegenständen.“ Und natürlich habe sie die schönen Spaziergänge genossen sowie die Kuschelzeit am Abend. „Es war sehr schön, am Morgen aufzustehen und freudig von Ole begrüßt zu werden. So startet man mit einem Lächeln im Gesicht. Besser kann der Tag doch nicht beginnen, oder?“, erzählt sie strahlend. Sie habe schnell bemerkt, welche Dinge im Alltag bereits gut funktionierten und wo es noch Kommunikationsprobleme zwischen ihr und Ole gibt, oder was ihr im Alltag mit dem Vierbeiner noch hilfreich sein könnte.

Vom Verein Hunde für Handicaps habe sie vorab daher eine Kommando-Liste und einen Bewertungsbogen erhalten, um alle ihre Erfahrungen zu notieren.

„Es war eine sehr schöne und lehrreiche Zeit mit Ole. Ich konnte mir ein reales Bild von einem gemeinsamen Alltag machen und diesen tollen Hund noch besser kennen lernen“, resümiert sie. Inzwischen wurde Ole wieder zurück nach Berlin zu seiner Trainerin gebracht. Der Abschied, so sagt Stefanie, sei nicht einfach gewesen, aber sie wisse ja, dass es nur ein Abschied auf Zeit sein wird.

Ihre Aufzeichnungen über Oles Besuch habe sie gemeinsam mit dem Verein besprochen. Die Erkenntnisse flössen nun in die weitere Ausbildung von Ole mit ein und würden sicher dazu beitragen, dass sich Mensch und Hund noch besser verstehen.

Oles Ausbildung zum Assistenzhund wird nach Kenntnisstand von Stefanie voraussichtlich noch bis März oder April andauern. Nach einer mehrwöchigen intensiven Einarbeitung, wird er dann endlich dauerhaft bei ihr einziehen und ihr tägliches Leben nicht nur erleichtern, sondern auch bereichern. Stefanie: „Für ein selbstständigeres Leben und viele magische Momente. Ole, ich freue mich auf Dich.“

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