Rückblick: Es war zu heiß

Kirchlintler Pforten sollen sich 2021 wieder öffnen

Gut gelaunte Teilnehmer der Aktion „Offene Pforten“ in der Gemeinde Kirchlinteln beim Rückblick auf die Veranstaltung. Foto: Meyer
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Gut gelaunte Teilnehmer der Aktion „Offene Pforten“ in der Gemeinde Kirchlinteln beim Rückblick auf die Veranstaltung.

Kirchlinteln - Von Hermann Meyer. Es wird eine Wiederholung der Aktion „Offene Pforten“ in der Gemeinde Kirchlinteln geben. Der Termin hierfür soll in zwei Jahren in den ersten beiden Septemberwochen liegen. Bei der Nachlese zum Tag der offenen Pforten trafen sich nahezu alle Akteure auf Einladung von Organisator und Ideengeber Klaus Merkle.

Die Anwesenden waren überwiegend der Meinung, dass diese eintägige Aktion eine tolle Idee war, die nicht einfach so fallen gelassen werden sollte, nur weil an diesem Sonntag, 30. Juni, das Wetter verrückt gespielt hatte – bis zu 36 Grad Celsius in der Sonne. Im Nachhinein habe es von Interessierten einige Rückmeldungen gegeben, wie zum Beispiel: „Ich wäre ja gerne gekommen, doch bei der Hitze wurde zu Hause alles dunkel und dicht gemacht, nur so hielt man es aus“, oder auch: „Der Lieblingsplatz war an diesem Tag der Keller.“

Bei nahezu allen Stationen war der Besuch mäßig ausgefallen, außer bei „Garten und Skulpturen“ in Kirchlinteln, die mit ungefähr 120 Besuchern den größten Zuspruch gefunden hatte. „Vormittags hatten wir noch 14 interessierte Besucher“, sagte Gustav Schindler von der Nabu-Ortsgruppe Kirchlinteln. „Wir haben mit den Kindern im Biotop in Groß Sehlingen gekäschert und dabei Teichmolche und Teichmolchlarven gefunden.“ Nach einer Erläuterung seien diese wieder in den Tümpel gesetzt worden. Schindler berichtete, dass viele an diesem Vormittag mit dem Fahrrad kamen. „Wir machen das nächste Mal wieder mit, aber an anderer Stelle“, signalisierte der Nabu-Sprecher.

In einer Runde berichtete jeder von seinen Erlebnissen und Eindrücken von dem Tag. Heraus kam, dass es insgesamt nicht den Besucherandrang gab, auf den sich die Akteure vorbereitet hatten. Trotzdem entschieden die Anwesenden, sich nicht vom ersten Aufschlag und den unvorhersehbaren Witterungsbedingungen entmutigen zu lassen. Auf einer Pinnwand hatte Merkle den Ablauf der umfangreichen Planung für diese Aktion aufgezeigt.

Ein Termin im September 2021 erschien für alle ein machbarer Zeitpunkt für eine Wiederholung und ist für eine weitere Planung ins Auge gefasst worden. Eventuell soll die nächste Aktion im doppelten Sinne zweigeteilt werden, um Besuchern mit dem Fahrrad entgegenzukommen. 

Dafür soll ein Wochenende mit Sonnabend und Sonntag geplant werden: ein Tag mit Aktionen im Kleinbahnbezirk und ein Tag in der Lintler Geest. So könnten Fahrradfahrer die Aktionen in ihrem näheren Umfeld problemlos abfahren und gleichzeitig die Schokoladenseiten und Besonderheiten in der Gemeinde Kirchlinteln erkunden. „Lasst uns mit diesen Ideen schwanger gehen, wir treffen uns wieder im Jahr 2020, um dann Machbares für das Jahr 2021 umzusetzen“, sagte Merkle abschließend.

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