Kirchenstiftung zieht sehr positive Bilanz / Dank an Helfer und Spender

Sicherheit für St. Petri

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Der Stiftungsrat freute sich über ein hohes Bonifizierungsergebnis. Die Kirchlintler Diakonenstelle kann somit weiterhin mitfinanziert werden.

Kirchlinteln - „Wir wollen, dass die Kirche im Dorf bleibt.“ Unter diesem Motto steht die Arbeit der St.-Petri-Stiftung. „Das Ziel ist bei der Gründung vor zehn Jahren gewesen, mit einem möglichst hohen Stiftungskapital Zinserträge zu schaffen, um damit die Kirchenarbeit zu unterstützen“, so der Vorsitzende Klaus Palm.

„Dass unsere Kirche im Dorf bleibt, ist nicht zuletzt durch die Arbeit der am 2. Januar 2006 gegründeten Stiftung und der damit verbundenen Unterstützung kirchlicher Arbeit und Projekte gesichert“, betonte Palm in seinem Bericht beim Dankgottesdienst.

So sei es in dieser Zeit dank vieler Helfer gelungen, das Startkapital von 100000 Euro nahezu zu vervierfachen. Die Stiftung habe im vergangenen Jahr außerdem voll von der Bonifizierung der Landeskirche mit dem Höchstbetrag von 40000 Euro profitiert.

Neben diesem Betrag seien die Einnahmen aus dem Förderkreis – knapp 3400 Euro – und der Erlös aus dem Weihnachtsmarkt 2014, 2000 Euro, sowie den Zustiftungen im Jahresverlauf in Höhe von knapp 22800 in das Stiftungskapital geflossen, ergänzte Palm.

Da das Kirchenamt das Kapital sämtlicher betreuter Stiftungen in sicheren Papieren angelegt habe und die Zinserträge entsprechend den Kapitalanteilen einer jeden Stiftung umgelegt habe, sei es durch noch vorhandene „Langläufer“ gelungen, bei sinkenden Zinsen einen doch erheblichen Betrag zu erwirtschaften.

Palm würdigte auch in besonderem Maße die namhaften Beträge, die der Stiftung aus Anlass von Beisetzungen zugekommen seien. Auch sie würden durch die Aufnahme in das Stiftungskapital der langfristigen Sicherung kirchlicher Arbeit zu Gute kommen. In diesem Jahr sei außerdem durch eine Erbschaft, deren Abwicklung sich verzögert habe, noch mit einem namhaften Zufluss in das Stiftungskapital zu rechnen. Diesen Einnahmen ständen die Mitfinanzierung der Kirchlintler Diakonenstelle sowie Bürokosten und Künstlerhonorare gegenüber.

Abschließend teilte Palm mit, dass für dieses Jahr noch kein Programm vorgelegt werden könne. Die Planungen seien aber angelaufen und auf jedem Fall gebe es wieder eine Sparschweinaktion. Hier werde bei dem Gemeindefest am 19. Juni der Startschuss erfolgen. Beteiligen werde sich die Stiftung auf jedem Fall am Rübenmarkt und dem „Anderen“ Weihnachtsmarkt. Weitere Veranstaltungen würden durch den Gemeindebrief sowie Plakate und in der örtlichen Presse rechtzeitig beworben.

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