Aufregende Ferientage in Brunsbrock unter dem Motto „Mut tut gut“

50 Kinder auf Esters Spuren

+
Die Ferienkinder erlebten aufregende Tage, an dem viel gespielt und gebastelt wurde.

Brunsbrock - Spannende Aktionen prägten erneut die Kinderwoche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), die eine der Auftaktveranstaltungen des Ferienprogamms der Gemeinde Kirchlinteln ist. Die erlebnisreichen vier Tage standen unter dem Motto: „Mut tut gut – Königin Ester und das Labyrinth von Susa“.

Knapp 50 Kinder im Alter zwischen 5 und 13 Jahren fanden sich am Donnerstag zum ersten Tag der Kinderwoche ein und wurden von Pfarrer Andreas Otto begrüßt. „Kinder aller Religionen, aber auch nicht getaufte Mädchen und Jungen werden hier betreut und haben keine Scheu davor, sich spielerisch mit den biblischen Figuren und Geschichten zu befassen“, erläutert Otto.

Ein Team von Helfern nicht nur aus der Kirchengemeinde unterstützte den Pastor bei seiner Arbeit, beispielsweise in der Küche sowie als Betreuer und Gruppenleiter. Zuerst nahm Otto an den beiden ersten Tagen Bezug zum Buch Ester im Alten Testament. Darin wird der Kampf der Königin Ester als an Gott glaubende Frau gegen die mangelnde religiöse Toleranz ihres Mannes beschrieben.

Fotos

Nachmittags war in den Bastelstunden die Fantasie der Kinder gefragt. Die Jüngsten beschäftigten sich mit einem Tic-Tac-Toe Spiel mit gekneteten Figuren, die in einem mit Farben bemalten Leinenbeutel ihren Platz fanden. Auch ein Bild aus Wachs, Spiegelmobiles oder Raketen aus Schwimm-Nudeln wurden hergestellt sowie Handtücher bemalt. Die Älteren stellten Fotostorys zu den einzelnen Estergeschichten nach, sie schrieben die Texte dazu und brachten am Ende eine kleine Zeitung mit Namen „Royal Oriental“ heraus.

Am Sonnabendnachmittag war das Geländespiel ein Höhepunkt der Kinderwoche. Rund um Gemeindehaus und Kirche waren neun Stationen aufgebaut. Es galt dabei, die Wege nachzuvollziehen, mit denen Ester immer wieder versuchte, den König für eine religiöse Toleranz zu gewinnen. So war eine Grabenquerung mit einer Klappsitzbank zu simulieren, mit denen Ester zum König gelangte. Außerdem galt es, sich wie Ester in einem Labyrinth zurechtzufinden und dabei über den neuen und richtigen Weg zu entscheiden.

Um blindes Vertrauen ging es bei einem weiteren Spiel. Hier hieß es, mit verbundenen Augen einen Parcours mit Hindernissen zu bewältigen. Schließlich galt es, noch Fragen zu beantworten. Ein Höhepunkt war die Krönungsszene, bei der sich die Mitglieder der Gruppe entsprechend kostümierten.

Jeder Tag klang mit Getränken und Leckereien aus. Ein schöner Abschluss war der Familiengottesdienst am Sonntag, in dem Eltern und Besuchern vermittelt wurde, was die Kinder in den drei Tagen alles bewerkstelligt hatten. Anschließend gab es ein großes Büfett und einen Flohmarkt für Kinder. Hier war genügend Zeit für einen Klönschnack. 

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt

Spanien: Polizei vermutet organisierte Terror-Zelle

Spanien: Polizei vermutet organisierte Terror-Zelle

Sommerfest der SPD in Verden 

Sommerfest der SPD in Verden 

Einweihung des Feuerwehrhauses Leeste

Einweihung des Feuerwehrhauses Leeste

Meistgelesene Artikel

SPD-Fest ohne Sigmar Gabriel

SPD-Fest ohne Sigmar Gabriel

Wildwest im Steinweg

Wildwest im Steinweg

Radfahrer übersehen: 16-Jähriger schwer verletzt

Radfahrer übersehen: 16-Jähriger schwer verletzt

Verlegenheitslösung mit vielen Fragezeichen

Verlegenheitslösung mit vielen Fragezeichen

Kommentare