Unkrautanalysen und Schadschwellenbestimmung

Junglandwirte bereiten sich in Westen auf die Abschlussprüfung vor

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Bernd Helms, Michael Kappel und Harm True mit den Teilnehmern.

Westen - Das theoretische und praktische Wissen über eine Pflanzenschutzspritze ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Landwirt. Aus diesem Grunde fand auf dem Gelände des Hofes von Michael Kappel in Westen für 19 Auszubildende eine Vorbereitung auf ihre bevorstehende Prüfung statt.

Kappel stellte ebenso wie Landwirt Jörn Kücker aus Ahnebergen die nötige Technik zur Verfügung. Die Vorbereitung war speziell auf das Thema Pflanzenschutzspritze ausgerichtet. Die Azubis kommen nicht alle aus dem Kreis Verden, arbeiten aber auf Höfen, die zum Einzugsbereich der Berufsbildenden Schulen (BBS) Verden gehören.

Ausbildung durch Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Nach der Begrüßung durch Michael Kappel und durch den Ausbildungsberater der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Bezirksstelle Bremervörde, Bernd Helms, begannen acht Stunden intensive Ausbildung. Unterstützt wurde Helms von seinem Kollegen Heinrich Romundt. Der unterrichtete die Teilnehmer in Sachen Pflanzenkunde, Wasser-, Bienen- und Bodenschutz. Es ging um Unkrautanalysen und Schadschwellenbestimmung.

Am Nachmittag stand dann die Pflanzenschutzspritze im Blickpunkt. Harm True, Ausbilder der Deula Nienburg, einer Lehranstalt für Agrartechnik, erklärte die Arbeitsweise und den technischen Einsatz und vergaß dabei auch nicht den Unfallschutz. Nach einer ersten Besprechung der Spritze ging es dann ins Detail.

Ziel: Sachgerechter Pflanzenschutz

Es wurden unterschiedliche Bauarten der Spritzen sowie deren Technikausstattungen vorgestellt und der Spritzflüssigkeitsverlauf erläutert. Abschließend folgte eine Einweisung in das „Auslitern“, das der genauen Einstellung der Spritze vor dem Einsatz auf dem Feld dient. Außerdem wurde das Kalibrieren gelehrt, denn eine präzise und sichere Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln sei laut der Experten nur dann möglich, wenn die Spritze genau eingestellt ist.

Wenn die Junglandwirte die Abschlussprüfung erfolgreich abgeschlossen haben, dürfen sie die Pflanzenschutzspritze eigenständig fahren. „Das Ziel des Tages sollte es sein, dass die Teilnehmer wissen, wie die Mittel exakt aufzubringen sind, damit ein sachgerechter Pflanzenschutz erfolgt”, so Bernd Helms, der hofft, das dieses gelungen ist.

kt

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