Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Heins / Aus- und Fortbildung der Aktiven / Verstärkung bei der Jugend gesucht

Wenig Einsätze, aber großes Engagement im dörflichen Leben

Beförderungen in Heins (von links): Ortsbrandmeister Gerd Lüdemann, Neu-Feuerwehrmann Markus Kahl mit Gemeindebrandmeister Dieter Bergstedt.
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Beförderungen in Heins (von links): Ortsbrandmeister Gerd Lüdemann, Neu-Feuerwehrmann Markus Kahl mit Gemeindebrandmeister Dieter Bergstedt.

Heins - Von Brandeinsätzen blieb die Ortsfeuerwehr Heins im vergangenen Jahr verschont. Einen Einsatz gab es aber dennoch, als die Wehr zu einer Hilfeleistung gerufen wurde, nachdem ein Auto gegen einen Baum geprallt war. Diese Bilanz zog Ortsbrandmeister Gerd Lüdemann während der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus.

Neben dem Rückblick auf das Einsatzgeschehen zitierte Lüdemann in seinem Bericht diverse weitere Einträge aus dem Dienstbuch. Aus dem ausführlich vorgetragenen Zahlenmaterial ging hervor, dass von der Ortsfeuerwehr Heins, das sind aktuell 29 Mitglieder einschließlich Altersabteilung und drei weitere fördernde Mitglieder, an über 30 Tagen insgesamt rund 720 Stunden „Dienst geschoben“ wurde.

Aus- und Fortbildung stand ganz oben an. So haben zwei Kameraden die Truppmann-Ausbildung abgeschlossen, während die Atemschutzgeräteträger ihre turnusmäßige Fortbildung absolvierten. Thema der Sicherheitsbelehrung waren die Besonderheiten und Gefahren der Gasförderanlage, die in der Gemarkung Groß Heins betrieben wird. In diesem Jahr werden die erforderlichen Unterweisungen für den Erwerb des „Feuerwehrführerscheines“ ein wesentlicher Schwerpunkt sein.

Dass die Ortsfeuerwehr ein belebender Faktor im Dorfleben ist, belegten die ebenfalls aufgezählten Aktivitäten zur Pflege der Kameradschaft und der Dorfgemeinschaft. Die Highlights im Veranstaltungskalender waren das Osterfeuer und der überaus gut besuchte Laternenumzug.

Traditionell wurden auch wieder insgesamt sechs Altpapiersammlungen organisiert, bei denen 15 Tonnen Papier gesammelt wurden. Über den Erlös freute sich besonders der Kassenwart Reinhard Brandt in seinem positiven Kassenbericht. „Multifunktionär“ Brandt, der nebenbei nicht nur Seniorenbeauftragter der Heinser Ortsfeuerwehr ist, sondern künftig auch die Seniorenarbeit auf Gemeindeebene organisiert, berichtete von diversen Aktivitäten der „älteren Feuerwehrgeneration“.

Über die Arbeit der Jugendfeuerwehr der Lintler Geest referierte Jugendwart Clas Papenhausen. Die 21 Feuerwehr-Jugendlichen haben insgesamt 1300 Stunden Dienst geleistet und bildeten so eine solide Grundlage für den Fortbestand der Ortsfeuerwehren in der Lintler Geest. Die Betreuer der Jugendwehr könnten noch Verstärkung gebrauchen, machte Papenhausen noch Werbung; insbesondere für Fahrdienste zu den verschiedenen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr.

Gemeindebrandmeister Dieter Bergstedt zeigte sich erfreut, dass die Heinser Feuerwehrleute bereitwillig Funktionen außerhalb ihrer Ortsfeuerwehr angenommen haben. Sein Dank galt den neu im Amt befindlichen Clas Papenhausen und Reinhard Brandt. Markus Kahl verstärkt künftig die Aktivengruppe der Heinser Wehr als „fertig ausgebildeter Feuerwehrmann“. Er wurde vom Gemeindebrandmeister Bergstedt für den aktiven Dienst verpflichtet.

In seinem Grußwort ging Bergstedt ferner auf die Bau- und Beschaffungsmaßnahmen in der Gemeinde Kirchlinteln ein. Enttäuscht zeigte sich Bergstedt darüber, dass wegen Personalmangels an der Landesfeuerwehrsschule nur etwas mehr als die Hälfte aller benötigten Lehrgänge angeboten werden konnten.

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