DRK unterstützt Ehrenamtliche in Kirchlinteln mit Lehrmaterial für Zuwanderer

„Integration geht nur über die deutsche Sprache“

Die freiwilligen Helfer freuen sich über eine Lehrbücherspende vom DRK (v.l.): Renate Hellwinkel (Ehrenamtliche), Wolfgang Rodewald (Bürgermeister), Angelika Bennefeld (Ehrenamtliche), Mareike Peters und Charlotte Sophie Mayer (beide DRK Verden). - Foto: DRK

Kirchlinteln - Immer noch sind viele Ehrenamtliche darum bemüht, die vielen Flüchtlinge, die in den vergangenen Jahren in die Gemeinde Kirchlinteln gekommen sind, zu unterstützen und ihnen erste Deutschkurse zu geben. Das fällt natürlich leichter, wenn es dafür geeignete Lehrmaterialien gibt. Die Helfer in der Gemeinde Kirchlinteln sind, was das angeht, seit Kurzem ein Stück weit besser ausgerüstet.

Bei einem Treffen des „Runden Tisches“ in der Gemeinde Kirchlinteln stellten die Teilnehmer den Bedarf an Lehrbüchern fest. Diese seien für die Integrationsarbeit mit Flüchtlingen wichtig. Im Rahmen der synergetischen Flüchtlingsarbeit bot sich der DRK Kreisverband Verden an, die Gemeinde mit Fachliteratur zu unterstützen. Bereits kurze Zeit später konnte der DRK Kreisverband die beschafften Fachbücher den Ehrenamtlichen überreichen. „Wir freuen uns über die uneigennützige Hilfe des DRK und bauen auch in Zukunft auf diese Form der Unterstützung unserer ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürger“, so Bürgermeister Wolfgang Rodewald. „Für uns ist diese Form der Unterstützung selbstverständlich. Beim Betrachten unserer Flüchtlingsprojekte seit Herbst 2015 wird deutlich, dass es uns immer um die Sache geht und wir sowohl mit Material als auch mit Know-how ein zuverlässiger Partner sind“, sagte Niklas Diering, Leiter Soziale Hilfen im DRK Kreisverband Verden.

Die Bücher dienen den Zuwanderern als Vorbereitung für ihre Sprachprüfungen. Für diesen Zweck haben Ehrenamtliche der Gemeinde Kirchlinteln eine Sprachlerngruppe initiiert, die sich zweimal pro Woche im Gemeindehaus trifft. Den Sprachunterricht von aktuell 30 Teilnehmern mit unterschiedlicher Herkunft leiten jeweils bis zu fünf Personen. Die Teilnehmer kommen aus den umliegenden Dörfern zum Unterricht und sind engagiert bei der Sache. „Wir leiten keine Form eines lockeren Sprachcafés, sondern einen sehr durchorganisierten Deutschunterricht, der sich nach dem Sprachniveau der Teilnehmer richtet. Das ist das, was wir anbieten möchten und auch das, was die Zuwanderer wollen, um sich möglichst schnell in die Gesellschaft integrieren zu können. Genau das geht nur über die deutsche Sprache“, so die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Renate Hellwinkel und Angelika Bennefeld.

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