Dank an Dorothee Röbke und Brigitte Müller

Intakte Gemeinschaft

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Dorothee Röbke und Brigitte Müller (v.v.l.) übergaben die Regie des TNF an (stehend v.l.) Katja Rosendahl, Kerstin Brüns, Sarah Fischer und Nicola Schmidt.

Neddenaverbergen - Nach mehr als zehn Jahren engagierter Arbeit in und für die Dorfgemeinschaft ist für das Team Neddener Frauen (TNF), das nur aus dem Duo Dorothee Röbke und Brigitte Müller bestand, Schluss.

Sie übergaben die Regieführung des TNF an ein Quartett: Nicola Schmidt, Kerstin Brüns, Katja Rosendahl und Sarah Fischer werden zukünftig ebenso rührig diese Aufgabe wahr- nehmen, so eine Pressemitteilung.

Seine Initiative gründete das Duo in 2005 aus der Überlegung heraus, mit Aktionen einen noch besseren Zusammenhalt im Ort und damit eine Stärkung des Gemeinschaftsgefühls zu entwickeln. „Das Angebot sollte keine Konkurrenz zum vielfältigen und regen Vereinslebens sein, sondern eine Ergänzung“, so das Duo rückblickend. Bei der Umsetzung begeisterten die beiden viele Bürger, die sich ebenfalls im TNF engagierten.

Ganz oben auf der Agenda stand der erste Flohmarkt der TNF. In der Vorweihnachtszeit der nachfolgenden Jahre hieß es zudem: „Nedden feiert gemeinsam Advent“, eine Veranstaltung, die große Resonanz im Dorf fand. Organisiert wurde von Röbke/Müller ferner das „Drachenfest“ im Herbst und das „Ostereieraufhängen“, das jetzt federführend der Förderverein des Kindergartens initiiert.

Zur Verschönerung des Dorfbildes

Der Reinerlös aus den Veranstaltungen wurde zur Verschönerung des Dorfbildes verwendet. So hieß es in den ersten Jahren „Nedden blüht auf“, unter diesem Motto wurden im Ort Blumenzwiebeln gepflanzt und Bänke aufgestellt. Mit zur Prägung des Ortsbildes trägt das Willkommensschild mit Insektenhotel bei. 

Außerdem wurde mit Spenden die Jugendarbeit in den Vereinen unterstützt, ebenso der Kindergarten und das Kinderhospiz „Löwenherz“. Das TNF beteiligte sich an Anschaffungen wie der Schaukel auf dem Spielplatz und der Hütte auf dem Sportplatz. Ein weiteres prägendes Beispiel ist die auf dem Friedhof angelegte Ruhezone mit Eichenkreuz.

Auf Vorschlag des Ortsvorstehers Uwe Panten wurden die beiden Frauen in 2013 mit dem Ehrenamtspreis der Gemeinde ausgezeichnet. „Eine Gemeinschaft ist umso stärker, je mehr sich einzelne in ihr engagieren“, hatte Panten geschrieben. 

Das Engagement von Dorothee Röbke und Brigitte Müller habe das Zusammengehörigkeitsgefühl im Dorf deutlich verbessert. Das zeige sich am harmonischen Miteinander. Dieses Engagement wurde durch die Teilnahme an einem Wettbewerb der Landwirtschaftskammer besonders hervorgehoben und mit einer Urkunde des Ministers gewürdigt.

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