Verein zieht sehr positive Bilanz / 10 000er-Marke könnte geknackt werden

Immer mehr Einwohner steigen in den Bürgerbus

Jeden dritten Montag im Monat treffen sich die Bürgerbusfahrer in Kirchlinteln.

Kirchlinteln - Die Zahl der Kirchlintler Bürgerbusnutzer steigt kontinuierlich an – und das auf allen vier Linien. In den vergangenen beiden Monaten wurde nur jeweils ganz knapp die 1000er-Grenze verfehlt: 969 Fahrgäste nutzten im August den Bürgerbus und 964 im September. Bei der Zahl der Fahrgäste, die auf einer Linie befördert wurden, ist im September mit 427 auf der Linie 783 (Kirchlinteln-Bendingbostel-Schafwinkel-Kirchlinteln) ein neuer Rekord aufgestellt worden. Während des jüngsten Fahrertreffs in Kirchlinteln konnte Peter Ziehm, stellvertretender Vorsitzender des Bürgerbusvereins, den Ehrenamtlichen diese erfreuliche Entwicklung präsentieren.

Nutzten im zurückliegenden Jahr insgesamt 6 176 Bürger den Bus, sind es in diesem Jahr bis einschließlich September bereits 7152 gewesen. Bei einer gleichbleibenden Entwicklung bis zum Jahresende könnte zum ersten Mal in der erfolgreichen Geschichte des Bürgerbusvereins die 10 000er-Grenze in einem Jahr erreicht werden. Durchschnittlich fast 800 Fahrgäste monatlich wurden somit von den ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern unfallfrei befördert.

Nach wie vor fehlen Fahrer

Trotz der außerordentlich positiven Entwicklung bei den Fahrgastzahlen wurde den engagierten Ehrenamtlichen vom Vereinsvorsitzenden Rüdiger Klinge aber auch deutlich gemacht, dass dringend neue Fahrer gebraucht werden. Berufs- und krankheitsbedingt ausscheidende Mitglieder hinterließen Lücken, die immer schwerer zu schließen seien.

Interessierte sind darum herzlich eingeladen, zu den Treffen zu kommen, die jeden dritten Montag im Monat im Restaurant „Nionios“ ab 19 Uhr stattfinden. Aber auch telefonisch können im Vorfeld Infos bei Rüdiger Klinge (04236/230), Peter Ziehm (04207/ 6684996) oder Renate Meyer (04236/1397) eingeholt werden zu dem Nahverkehrsangebot unter dem Motto „Bürger fahren für Bürger.“

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