Einsatz für die Natur

Idyllische Heime für Kröte, Molch & Co hergerichtet

Dieses Foto zeigt ein Flachbiotop nach Entschlammungsarbeiten im Hohenaverbergener Bruch.

Hohenaverbergen - Durch aufwändige Entschlammungsarbeiten in Hohenaverbergen im Dalsch und „Im Bruch“ wurden kleine Idylle für Amphibien, Wasservögel und unzähliges Kleingetier wiederhergestellt.

In mehrwöchiger Aktion arbeitete der Baggerführer Reinhard Drewes verschlammte Teiche zu neuen Flachwasserbiotopen auf. Zur Beschattungsbeseitung wurden zudem an den Ufern Bäume gefällt.

Mitglieder der Nabu-Gruppe Kirchlinteln sammelten in den Jahren 2015 und 2016 fast 8000 Erdkröten, verschiedene Frösche und Molche an der L160 ein und setzten sie im Hohenaverbergener Bruch an ihren angestammten Laichplätzen wieder aus. Genau dort erwartete die geretteten Amphibien eine wieder hergerichtete Idylle.

Erfreut zeigten sich Heidi Gümmer als Eigentümerin der Fläche im Dalsch und Gerd Heemsoth und Friederike Thran als Eigentümer der Flachbiotope „Im Bruch“ über die planerische Begleitung der Maßnahmen durch den Obmann für Naturschutzmaßnahmen der Jägerschaft Verden Gerd Offer. Fachlich begleitete Antje Mahnke-Ritoff als Vertreterin der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Verden die Arbeiten. Möglich wurden die umfangreichen Maßnahmen dank Investitionszuwendungen aus dem Hegefonds der Jägerschaft Verden. Der Landkreis Verden und Bingo-Umweltstiftung fördern biotopschaffende Vorhaben der Jägerschaft mit einer Zuwendung von maximal 90 Prozent der nachgewiesenen Kosten.

Jürgen Luttmann als Vorsitzender der Jägerschaft Verden erklärt dazu: „Die Anlagen dienen der Verbesserung der Flächen aus ökologischer Sicht. Die Eigentümer verpflichten sich zur Erhaltung der Biotope für eine Zeitdauer von mindestens 30 Jahren.“ Besonders erfreut zeigt sich Luttmann über die finanzielle Zuwendung der Bingo-Umweltstiftung in Höhe von 22.000 Euro in diesem Jahr.

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