SPD kümmert sich um den Zustand

Hinrich-Heitmann-Weg ist wieder schick

Kirchlinteln - Der Hinrich-Heitmann-Weg in Kirchlinteln wurde vor zwei Jahren im Beisein von vielen Familienangehörigen, Bürgermeister Wolfgang Rodewald und SPD-Fraktions- und -Vorstandsmitgliedern eingeweiht. Jetzt haben ihn örtliche Sozialdemokraten wieder in einen gepflegten Zustand versetzt.

„Mit der Benennung dieses Fußweges wollten wir an Hinrich Heitmann erinnern, der vor 70 Jahren den Mut aufbrachte, sich in einer dunklen Zeit der jüngeren deutschen Geschichte gegen die verordnete Unmenschlichkeit aufzulehnen.“ Mit diesen Worten würdigte Rodewald bei der offiziellen Inbetriebnahme des Wegs das selbstlose Handeln des 1898 in Kirchlinteln geborenen Mannes in den Kriegsjahren, das ihm drei Monate im „Arbeitserziehungslager“ in Bremen-Farge einbrachte. Der Grund für die Inhaftierung: Er hatte hungernden Zwangsarbeitern heimlich Brot zugesteckt und wurde denunziert. Die Benennung geht auf einen Antrag der SPD-Fraktion zurück.

Vom Café Wöbse aus, am Lintler Krug vorbei, unter den Eichen des Scharnhusenplatzes und über den neuen Parkplatz können Spaziergänger am Verkehr vorbei bequem von der Dorfmitte bis zur Kreepener Straße gelangen.

Am vergangenen Wochenende nun wurde der östliche Teil des Wegs von den SPD-Vorstandsmitgliedern Renate und Hermann Meyer gereinigt und das Unkaut von den Rändern entfernt.

Der Kirchlintler SPD-Ortsverein hatte damals die Patenschaft für den Fußweg übernommen.

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