Herbstjagd des Reitvereins Graf von Schmettow mit 25 Hindernissen / „Curée“ und Waidmanns-Bruch

Mit Niedersachsenmeute über Wiesen und durch Wälder

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Angeführt von der Niedersachsenmeute, machte sich das Jagdfeld auf den Weg.

Neddenaverbergen - Besser hätte das Wetter kaum sein können bei der Herbstjagd des Reitvereins Graf von Schmettow. 32 Jäger folgten der Niedersachsenmeute über Wiesen und durch Wälder. Rund 25 Hindernisse galt es dabei für das springende Feld zu bewältigen.

Unter den Teilnehmern waren viele erfahrene Reiter, darunter nicht ausschließlich Mitglieder des eigenen Vereins, sondern auch aus befreundeten Vereinen in der Region. Erblicken konnte man darunter junge Amazonen, wie Marie von Hohnhorst aus Hohnhorst. Es sei schon ihre dritte Jagd, verriet die Zwölfjährige. Geritten habe sie alle mit Pony „Püppi“. Ob sie springen werde, konnte sie vorher noch nicht sagen. „Erstmal gucken“, so die Schülerin, die mit ihrer Mutter Nadine von Hohnhorst nach Neddenaverbergen gekommen war.

Das größte Hindernis war für einige Teilnehmer an diesem Tag die Umleitungen im Bereich Hodenhagen. Beim Dorfplatz in Neddenaverbergen angekommen, wurden die Pferde schnell gesattelt. Das Parforcehorn-Ensemble „bien aller“ stimmte die Reiter und Zuschauer bereits mit verschiedenen Jagdsignalen auf die Traditionsveranstaltung ein, da hörte man schon in der Nähe das Gebell der Niedersachsenmeute, mit Master Egbert von Schulzendorff an der Spitze.

Als Jagdherrin führte Dorothea von Behr das Jagdherrenfeld. Außerdem gab es ein leicht springendes Feld, geführt von Julia von Behr, und ein nicht springendes Feld mit Niclas Kutzer an der Spitze. Ulrich von Behr gehörte zur Schleppenbegleitung. Zuschauer wurden mit Trecker und Anhänger zu verschiedenen Aussichtspunkten gefahren.

Die Jagd endete auf dem Lohberg, wo es für die Hunde als Belohnung das aus Pansen bestehende „Curée“ gab. Die Reiter bekamen einen Waidmanns-Bruch und nach der Rückkehr in Neddenaverbergen waren alle eingeladen zum Jagdessen im Hotel „Zur Linde“. Jochen Soltau hielt dabei die durchweg positive Jagdkritik.

Ein Reiter befand sich da jedoch zur Untersuchung im Krankenhaus. Ausgerechnet beim letzten Halali-Sprung war er gestürzt. Die Verletzung soll aber nicht schwerwiegend gewesen sein.

wb

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