Bewährtes Konzept im Müllerhaus Brunsbrock

Kunst und gute Gespräche beim Handwerkermarkt

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Auch Kunst für Kinder gab es im Müllerhaus. - 

Brunsbrock - Beliebt und bekannt ist der Kunsthandwerkermarkt im Müllerhaus in Brunsbrock, der seit mehr als zehn Jahren erfolgreich von Jutta Görg-Herm organisiert wurde. In diesem Jahr hatten Christine Luhn aus Fischerhude und Heidrun Mössner aus Völkersen die Gestaltung übernommen: „Unsere Vorgängerin wollte mal eine längere Pause einlegen“, so Luhn.

Grundlegend habe sich an der Konzeption nicht viel geändert, sagt die Fischerhuderin, die modische Kleidung anbot und schon öfter als Ausstellerin in Brunsbrock vertreten war. Nach wie vor gebe es ein ausgesuchtes Angebot an außergewöhnlichen Accessoires. Für sie beide sei es wichtig, den Besuchern Kunsthandwerk zu bieten, das sich vom Niveau her von den vielen anderen abhebe. „Zwar hat die exklusive Qualität ihren Preis, sie muss aber nicht immer teuer sein“, so Luhn.

Dieses Konzept macht den Erfolg der herbstlichen Ausstellung aus, die längst kein Geheimtipp mehr ist und den Besuchern eine familiäre Wohlfühl-Atmosphäre vermittelt. Dazu kommen noch die wunderschöne Lage des alten Fachwerkhauses, dessen idyllische Umgebung bei gutem Wetter zu einem Spaziergang einlädt, sowie die Betreuung durch Mitglieder des Kulturvereins Lintler Geest. Die regnerische Witterung verhinderte in diesem Jahr einen Gang durch die Natur, tat der Resonanz aber kaum einen Abbruch.

Ausgewählte Schmuckstücke fanden viele interessierte Käufer.

Elegant und zeitlos sowie dekorativ, aber dabei immer hochwertig verarbeitet, so präsentierten die 16 Aussteller ihre Ware. Hier fand sich so manch' hübsches Accessoire, um sich selbst oder der Familie daheim eine Freude zu machen. Die Palette reichte von handgefertigter kreativer Kleidung über stilvolle Dekorationsartikel für Haus und Garten bis hin zu Arbeiten und Skulpturen aus Metall, Glas und Holz.

Neu dabei waren unter anderem die Kunstschmiedin Katja Stobbe aus Bremen und der Weinprobierstand von Organisatorin Heidrun Mössner. Sie bot schmackhafte Sorten aus dem Breisgau an.

Für die in der Nähe von Freiburg in Südbaden geborene Mössner, die bereits seit 17 Jahren in Völkersen wohnt, war es die erste Veranstaltung überhaupt: „Es ist schon spannend und auch aufregend“, strahlte sie. Die Besucher ließen sich von der freundlichen Atmosphäre gerne anstecken, schauten den Kunsthandwerkern bei den Arbeiten zu und suchten dabei immer wieder das Gespräch. 

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