NLG hat Baugebiet „Westlich Speckener Straße“ erschlossen / Jetzt wachsen die Eigenheime in die Höhe

Häuslebauer können am Heidering durchstarten

Grenzmarken unterteilen mittlerweile das Baugebiet. Das ist das Signal an die Grundstücksbesitzer, dass sie jetzt loslegen dürfen. Darüber freuen sich Torsten Hoins (knieend), Manuel Rampelmann (Mitte) und Wolfgang Rodewald.
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Grenzmarken unterteilen mittlerweile das Baugebiet. Das ist das Signal an die Grundstücksbesitzer, dass sie jetzt loslegen dürfen. Darüber freuen sich Torsten Hoins (knieend), Manuel Rampelmann (Mitte) und Wolfgang Rodewald.

Kirchlinteln – Die letzten Grenzmarken wurden gerade in die Erde gebracht, da fuhr auch schon der erste frischgebackene Grundstückseigentümer aufs Gelände, um mit den Vorbereitungen für den Hausbau zu beginnen. Es wird nicht lange dauern, da werden am Heidering in Kirchlinteln bereits die ersten Gebäude sichtbar in die Höhe wachsen. Seit gestern ist das möglich, denn die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG) hat das Baugebiet „Westlich Speckener Straße-Erweiterung“ mittlerweile ausreichend erschlossen Im Heidering, wie die Straße durch das neue Baugebiet heißt, geht es also demnächst mit Hochbaumaßnahmen los.

Projektentwickler und Erschließungsträger des Baugebietes am Ortsrand von Kirchlinteln ist die NLG. Insgesamt sind 70 Bauplätze entstanden. Die Nachfrage ist immens, es sind längst keine Bauplätze mehr verfügbar. „Entweder sind sie bereits verkauft oder fest reserviert, sodass Interessenten leider keine Chance mehr auf einen Bauplatz haben“, so NLG-Projektleiter Torsten Hoins. „Wir haben bei der Vermarktung ganz bewusst darauf geachtet, dass Kirchlintler oder ehemalige Kirchlintler besonders berücksichtigt werden, das war auch der ausdrückliche Wunsch seitens der Gemeinde.“ So sei er sehr froh, dass von den 70 Bauplätzen tatsächlich 50 an Kirchlintler gegangen seien. Die Grundstücke sind für eine Bebauung mit Einzel- und Doppelhäusern in eingeschossiger und zweigeschossiger Bauweise vorgesehen. Auf zwei Bauplätzen – denen direkt an der Speckener Straße – ist der Bau von Mehrfamilienhäusern erlaubt.

„Die Bauherren haben von uns den Bauplatz erworben und können jetzt selbstverständlich frei wählen, mit wem sie bauen oder finanzieren. Das ist uns wichtig“, so Hoins. Die NLG entwickelt bereits seit vielen Jahren in ganz Niedersachsen Wohnbau- und Gewerbegebiete. Aktuell betreut die NLG rund 250 verschiedene Maßnahmen.

Zum Setzen der Grenzmarken schauten gestern auch Kirchlintelns Bürgermeister Wolfgang Rodewald und Verwaltungsmitarbeiter Manuel Rampelmann (Stabsstelle Gemeindeentwicklung) am Heidering vorbei. Ihnen stand die Freude darüber, dass es hier jetzt losgehen kann, ins Gesicht geschrieben. „Kirchlinteln ist ein lebendiger und wachsender Ort“, sagt Rodewald lächelnd, als er den ersten Häuslebauer auf dem Gelände bemerkte.

Die Realisierung des Baugebietes sei problemlos verlaufen. „Die Zusammenarbeit mit der NLG war hervorragend. Ich muss aber auch unserem Mitarbeiter Manuel Rampelmann ein großes Lob aussprechen, denn er hat dieses Projekt ausgesprochen engagiert betreut.“

Rampelmann: „Für mich war es das erste Baugebiet, das ich begleiten durfte. Besonders der Kontakt zu den Bauwilligen hat mir Spaß gemacht. Denn ich war ja dabei, als sie ihre ersten Ideen entwickelt haben und habe sie im folgenden Prozess begleitet. Und nun kann ich tatsächlich dabei zuschauen, wie sie ihren Traum vom eigenen Haus verwirklichen. Das ist schon toll.“

Wenn der kommende Winter mild werde, könnten wohl bereits im Sommer 2021 die ersten Bauherren ihr neues Eigenheim am Heidering beziehen, schätzt Hoins. Rodewald strahlt: „Das wäre dann noch in meiner Amtszeit“, sagt er zufrieden. Zur Wahl im Herbst 2021 will er nicht mehr als Bürgermeister kandidieren.

Wie Rodewald am Rande des Gesprächs verriet, gibt es ein weiteres Projekt, dass er unbedingt noch während seiner Amtszeit realisieren möchte: Die Errichtung einer Tagespflege in Kirchlinteln. Solch eine Einrichtung sollte ursprünglich im Baugebiet Auf dem Breck entstehen, das direkt gegenüber dem Heidering liegt und das sich noch in der Planungsphase befindet. Das hat sich zwar zerschlagen (wir berichteten), aber Rodewald will das Vorhaben auf keinen Fall aufgeben, „Nein, die Tagespflege muss kommen, dann eben an anderer Stelle in der Ortschaft. Wir bleiben dran an dem Thema, das ist mir ganz wichtig.“ Seine Begründung: „Es ist zwar richtig, dass wir bei unseren Entscheidungen an die jungen Leute denken, Bauplätze für Familien schaffen und Betreuungsangebote für Kinder. Aber die Senioren dürfen wir dabei nicht aus dem Blick verlieren.“ Er verriet gestern auch, wer die Tagespflege in Kirchlinteln betreiben soll: Das Deutsche Rote Kreuz.

Von Reike Raczkowski

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