Firma emkon stellt sich interessierten Jugendlichen vor / Azubis berichten

Gute Tipps aus erster Hand

Robin van Dam (r.) und Hendrik von Wille zeigen Besuchern die Cocktailmaschine. Die Azubis stehen auch interessierten Jugendlichen Rede und Antwort. - Fotos: Templin

Kirchlinteln - Ein Knopfdruck und der grüne, mechanische Arm beginnt seine Arbeit: Er greift nach einem Becher und stellt ihn in die Cocktailmaschine. Wie von Zauberhand bewegt sich das Gefäß von einem Saft zum nächsten, die Flüssigkeiten laufen in den Becher und fertig ist der alkoholfreie Cocktail. „Auf Weihnachtspartys ist die Maschine der Hit“, versichert Programmierer Hendrik von Wille. Er ist Azubi bei der Firma emkon in Kirchlinteln. Beim Tag der Ausbildung gibt es viel zu tun für die originelle Drink-Mix-Maschine.

Robin van Dam (r.) und Hendrik von Wille zeigen Besuchern die Cocktailmaschine. Die Azubis stehen auch interessierten Jugendlichen Rede und Antwort. - Fotos: Templin

Der Industriebetrieb, der sich auf das Entwickeln, Konstruieren und Bauen von Verpackungsmaschinen spezialisiert hat, nutzt seit fünf Jahren diesen Tag im Herbst, um interessierten Jugendlichen sein Ausbildungsplatzangebot vorzustellen und bestenfalls Nachwuchs zu generieren. Bei Gesprächen, Betriebsführungen und Vorträgen stellte sich das Unternehmen den zahlreichen Besuchern vor. Auszubildende beantworteten die Fragen der Jugendlichen, die alleine oder mit Freunden und Verwandten kamen.

Ordentlich was los bei emkon: Zum Tag der Ausbildung sind viele Besucher zu Gast, unter ihnen zahlreiche Jugendliche.

Ihre Ausbildung zur Industriekauffrau hat Carmen Koopmann in diesem Sommer erfolgreich bei emkon abgeschlossen. Jetzt ist sie stellvertretende Personalteamleitung und gibt Interessierten Tipps für die Bewerbung. Ganz wichtig: Der Name der Firma und der Ansprechpartner müssten unbedingt richtig geschrieben sein, nennt sie als Beispiel. „Die Jugendlichen können natürlich noch keinen umfangreichen Lebenslauf vorweisen“, sagt Koopmann. Deswegen genüge ein Anschreiben sowie ein kurzer Lebenslauf. Einser-Kandidaten würden nicht bevorzugt. Stattdessen seien Bewerber, die ein – sei es auch nur ein kurzes – Praktikum vorweisen können, besonders gern gesehen. „Eine Woche reicht oft schon, um herauszubekommen, ob der Job wirklich auch der Traumberuf ist“, so die stellvertretende Personalchefin.

Marketingleiter Christopher Wedel freut sich über die zahlreichen Besucher und das große Interesse: „Wir sind ein kleines Unternehmen“, erklärt Wedler. „Daher ist es uns wichtig, allen Interessierten unsere Vorzüge zu zeigen. Für ein kleines Unternehmen, haben wir eine große Bandbreite zu bieten.“ Verpackungsmaschinen für Genussmittel, für Pharma- und Lebensmittelindustrie gehörten dazu. Die Besucher konnten sich am Tag der Ausbildung alle Maschinen ansehen.

Ordentlich was los bei emkon: Zum Tag der Ausbildung sind viele Besucher zu Gast, unter ihnen zahlreiche Jugendliche.

Der Renner bei den Gästen bleibt am Tag der Ausbildung aber die Cocktailmaschine. Sie ist eine Projektarbeit von allen Auszubildenden bei emkon. Hendrik von Wille und Robin van Dam, beide stehen kurz vor ihrer Abschlussprüfung, gehören dazu. Sie machen eine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik, im Januar steht ihre Abschlussprüfung an. Hendriks Karriere bei emkon begann vor rund vier Jahren: Der 19-Jährige besuchte damals selbst den Tag der Ausbildung und gab seine Bewerbung ab. An seiner Stelle steht in diesem Jahr Sebastian Schulten Solis. Der 18-jährige Gymnasiast nimmt an diesem Tag seinen Mut zusammen und drückt seine Bewerbung direkt Ausbildungsleiter Kai Rosebrock in die Hand. Der freut sich über das Engagement des Schülers: „So soll es sein.“ Noch bis März/April können Interessierte ihre Bewerbungen als Industriekaufmann/-frau, Mechatroniker, Industriemechaniker, Elektroniker und technischer Produktdesigner abgeben. - at

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