Verantwortliche freuen sich über Neubau für die Kirchengemeinde

Grundstein für das Pfarrhaus

Offizielle Grundsteinlegung: Kirchenvorstand Reinhard Richter legt die Schatulle im Beisein von Hans Heinrich Eitzmann (hi.) und Pastorenpaar Merle und Dennis Oswich in die Betondecke des künftigen Pfarrhauses. Foto: leeske

Kirchlinteln – Nach langen und umfangreichen Planungen ist es nun endlich soweit und der Neubau des Pfarrhauses der St.-Petri-Kirchengemeinde nimmt zügig Formen an. Bei der symbolischen Grundsteinlegung sprachen Kirchenvorstand und das Pastorenpaar Merle und Dennis Oswich am Dienstag von einem „Meilenstein für die Kirchengemeinde“. Auch die Architekten waren vor Ort. Die Beteiligten waren sich einig: „Für eine langfristige Besetzung der Pfarrstelle ist ein attraktives Pfarrhaus sehr wichtig. Deshalb brauchen wir unbedingt diesen Neubau für unsere Gemeinde“, betonte Kirchenvorstand Reinhard Richter. Ziel sei es, die Bauarbeiten in der ersten Jahreshälfte 2020 abzuschließen.

Für die komplexen Planungen des Baus der Kirchengemeinde konnte Architekt Rolf Gerland gewonnen werden, der sich schon mit den Baumaßnahmen für die Nikolaigemeinde in Verden sowie der Sanierung von Pfarrhäusern profiliert hat. Denn im Gegensatz zum normalen Privathaus müssten bei einem Pfarrhaus viele Bauvorschriften der Landeskirche berücksichtigt werden. „Es gilt umfangreiche Regeln zu beachten, die oft nur bei diesen Bauten vorkommen“, so Gerlach. Dabei sei auch der Architekt Kai Oevermann vom Kirchenamt in Verden eine große Unterstützung gewesen.

Zusätzlich zum Wohnbereich müssten in dem Pfarrhaus das Amtszimmer und das Kirchenarchiv integriert werden. „Das Büro wurde schon in das Gemeindehaus verlegt und verbleibt auch dort“, sagte Pastorin Merle Oswich.

Gerne wären die Beteiligten schon den einen oder anderen Schritt weiter, doch die angespannte Lage in der Baubranche habe zu Verzögerungen geführt, hieß es. Auch die Baukosten des Projektes seien dadurch beträchtlich gestigen. Genaue Zahlen mochten die Verantwortlichen allerdings nicht nennen. Glücklicherweise konnten Firmen aus dem Landkreis Verden gefunden und gleich mehrere Gewerke an dasselbe Bauunternehmen vergeben werden. Dadurch solle der Bau jetzt flott vorangehen.

Die Finanzierung des Neubaus steht: Richter verwies auf die Zuschüsse der Landeskirche und des Kirchenkreises, die ihre Unterstützung an die höheren Kosten angepasst hätten. Der Eigenanteil der Gemeinde werde über den Verkauf des alten Pfarrhauses getragen. „Uns ist sehr wichtig, die Kosten nicht aus den direkten Gemeindemitteln zu finanzieren“, so Richter. Er hob die gute Zusammenarbeit im Bauausschuss der Kirchengemeinde und mit den Planern hervor. „Besonders danken möchte ich unserem beratenden Mitglied Cord Ehlers für sein Fachwissen“, sagte Richter. Als nächstes Etappenziel setzten sich die Beteiligten das Richtfest. Es soll noch dieses Jahr gefeiert werden.  lee

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