Erste Arbeiten an der Luttumer Dorfscheune erfolgt / Helfer dürfen sich weiterhin melden

Großprojekt unter Corona-Bedingungen

Einiges getan hat sich im Inneren der Dorfscheune. Als Nächstes steht der Abbruch des Betonfußbodens an.
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Einiges getan hat sich im Inneren der Dorfscheune. Als Nächstes steht der Abbruch des Betonfußbodens an.

Luttum – Der Start ist geglückt, das Projekt „Umbau Luttumer Dorfscheune“ hat begonnen. So konnte in den vergangenen Wochen bereits ein Großteil der Abrissarbeiten, wie zum Beispiel der Rückbau der Elektrik, das Entfernen von Trockenbauwänden inklusive Dämmung, die Aufnahme des alten Holzfußbodens sowie der Abbau der Emporen erledigt werden, berichten die Ehrenamtlichen in einer Pressemitteilung. Besonders erfreulich sei der schnelle Fortschritt deshalb, weil die Arbeitseinsätze unter Corona-Bedingungen ablaufen müssten.

„Wir freuen uns riesig, dass wir nach so langer Planung nun endlich mit dem Umbau beginnen konnten. Es ist einfach toll, wie viele Luttumer bereits ihre Hilfe angeboten haben und uns bei den unterschiedlichen Arbeiten unterstützen konnten“, zeigt sich Matthias Müller, zweiter Vorsitzender des Luttumer Heimatvereins und Leiter der „Fachgruppe Bau“, sichtlich zufrieden. Es sei gar nicht leicht, so ein Projekt unter erschwerten Bedingungen anzugehen, fügte Müller hinzu.

Manuel Otten, als Teil der Fachgruppe mit der Diensteinteilung beauftragt, erklärt das bisherige Vorgehen: „Im Schichtsystem und in Zweiertrupps konnten die Arbeitsdienste unter Einhaltung aller corona-bedingten Maßnahmen erfolgen. Morgens die erste Schicht, eine Mittagspause zum Wechsel und schließlich nachmittags die zweite Schicht. Leider konnten wir die zahlreichen Angebote, die fleißigen Helfer mit Mittagessen zu versorgen, bisher noch nicht wahrnehmen.“ Nichtsdestotrotz hofft Otten weiterhin auf die Unterstützung der Luttumer. „Auch wenn wir in den nächsten Wochen noch genauer schauen müssen, welche Arbeiten wie erfolgen können, ist jede Hilfe erwünscht.“ Per E-Mail an dorfscheune@luttum.de oder per Telefon unter 0151/21263834 können Interessierte ihre Hilfe anbieten, ganz egal, ob für bestimmte Handwerke oder, sofern dies möglich ist, für die Verpflegung der Helfer.

Als Nächstes stehen die restlichen Abrissarbeiten wie beispielsweise der Abbruch des alten Betonfußbodens an, ehe es dann im neuen Jahr mit dem Wiederaufbau weitergehen kann.

Langfristiges Ziel der Bemühungen ist es, die alte Scheune in einen einladenden Ort für alle Generationen zu verwandeln. Undzwar nicht nur für Mitglieder des Heimatvereins, sondern ausdrücklich für alle Luttumer. Von der Theateraufführung über die Vereinssitzung bis zur Seniorenfeier soll hier vieles möglich werden. Dafür fließen erhebliche Fördergelder. Der Umbau mit energetischer Sanierung umfasst ein Investitionsvolumen von 170 000 Euro, knapp 100 000 Euro kommen aus dem Leader-Förderprogramm, 25 000 Euro übernimmt die Gemeinde Kirchlinteln. 45 000 Euro sind im Verhältnis 2:1 als Eigenleistung und Spenden der Luttumer Vereine und Bürger einkalkuliert.

Weitere Infos

zum Umbauprojekt sowie zum Baufortschritt gibt es auf www.Luttum.de.

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