Großes Treffen der Jubelkonfirmanden in Brunsbrock / 70 Gäste aus ganz Deutschland zu Gast in Brunsbrock

„Ich erinnere mich noch an jedes Gesicht“

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Es war ein freudiges Wiedersehen in der St.-Matthäus-Kirche. Zu Gast war auch Ferdinand Bellin, Pastor im Ruhestand, mit seiner Familie.

Brunsbrock - „In fünf Jahren bin ich wieder dabei“ und „eine tolle Idee“ waren einige der begeisterten Reaktionen aus den Reihen der 40 Jubelkonfirmanden, die sich am Sonntag auf den Weg zur St.-Matthäus-Kirche Brunsbrock der selbständigen evangelisch-lutherischen Kirche gemacht hatten.

Etwa 70 Gäste aus ganz Deutschland, vorwiegend Norddeutschland, aber auch aus Potsdam, München, Wiesbaden, Darmstadt und Aichtal bei Stuttgart waren der Einladung gefolgt. Für einige Konfirmanden war es eine besondere Freude, dass der frühere Seelsorger Pfarrer i.R. Ferdinand Bellin aus Ettenheim mit Frau Ilse und Tochter Renate Schmidt zu seiner alten Wirkungsstätte gekommen war und es zu einem großen Wiedersehen mit „seinen“ früheren Konfirmanden kam.

Eingeladen waren die Konfirmanden, die in den Jahren 2011 bis 2015 die Gnadenkonfirmation (70 Jahre), eiserne Konfirmation (65 Jahre), diamantene Konfirmation (60 Jahre) sowie goldene Konfirmation (50 Jahre) zu feiern hatten. Einige waren von den bereits verstorbenen Pastoren Martin Hempfing und Friedrich Griesheimer eingesegnet worden.

„Die Idee für dieses Treffen kam von einem Gemeindeglied“, sagte Orts-pastor Andreas Otto. Federführend nahm Kirchenvorsteherin Ingrid Müller die Vorbereitung des Jubiläums in die Hand, sie kümmerte sich um die Anschriften, stellte Kontakte her, verschickte die Einladungen und sorgte für die Reservierung des Lokals. „Ohne ihr Engagement hätte dieser Tag so wohl nicht stattfinden können“, dankte Pastor Otto der Kirchenvorsteherin. Dabei sei das Herausfinden der Namen eine Herausforderung gewesen, da viele mittlerweile geheiratet und dadurch ihren Namen geändert hatten. „Außerdem war die Handschrift meiner Vorgänger schwer zu entziffern und dadurch waren manche Namen nicht leicht zu lesen.“ Schließlich konnten aber doch alle erreicht werden.

Nach der Predigt wurden die Jubilare einzeln gesegnet. Nach einem Gruppenfoto ging es zum Essen ins Landhaus Badenhoop. Dort wurden Bilder vom Kirchenumbau in den 60er-Jahren und alte Konfirmationsfotos angeschaut. Hier fiel Ilse Bellin durch ihr gutes Namensgedächtnis auf: „Ich erinnere mich noch an jedes Gesicht. Das zeigt vermutlich auch, wie wohl wir uns damals hier gefühlt haben.“

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