Fertigstellung für Ende Juli geplant / Weitere Einschränkungen sind zu erwarten

Großbaustelle in Nedden: Straßensanierung gut in der Zeit

Schweres Gerät im Ortskern: Daran haben sich die Neddener längst gewöhnt. - Fotos: Röttjer

Neddenaverbergen - „Die Erneuerung der Kreisstraße 13 im Bereich der Ortschaft Neddenaverbergen macht gute Fortschritte und die ausführende Firma liegt mit ihren Arbeiten zeitlich voll im Plan“, betonte Werner Stadtlander, Fachdienstleiter für Straßenbau beim Landkreis Verden in einem Pressegespräch. Wenn alles so laufe wie vorgesehen, könne der Termin Ende Juli zur Fertigstellung der Baumaßnahme eingehalten werden.

Die Mitarbeiter der beauftragten Firma sind zurzeit vor allem damit beschäftigt, nach den zeitaufwändigen Kanalbauarbeiten im ersten Bauabschnitt – Einmündung der Trahe und Michaelisstraße in die Dorfstraße bis zum Buurnbrink – die Bordsteine zu setzen. An der dort in Teilbereichen schon fertig gestellten Kanalisation werden weitere Rohre angeschlossen und außerdem wird an der Abwasserrinne mit dem Einsetzen der Gullydeckel gearbeitet.

Da der bisherige Rinnstein und zwei Seitenstraßen noch in der alten Feldsteinfassung erhalten geblieben waren, hatte das vom Landkreis beauftragte Planungsbüro in einem Entwurf aufgezeigt, wie eine individuelle Gestaltung der Dorfstraße aussehen könne. Das kam gut an – und nun wird die Gosse mit Feldsteinen gepflastert. Sie wird sich so wie ein charakteristisches Band durch den ganzen Ort ziehen. Die noch in gleicher Pflasterung bestehenden Parkbuchten sollen dabei möglichst im historischen Originalzustand erhalten bleiben.

Nach der Fertigstellung dieses ersten Abschnitts einschließlich der Asphaltierung folgen zwei weitere Bauabschnitte, von der Armsener Straße/Buurnbrink mit der Umgestaltung des Einmündungsbereiches bis hin zur Diekstraße sowie von dort aus bis zum Ortsausgang in Höhe der Autofirma Krella. Der vierte Bauabschnitt umfasst den Übergang der K 13 in die K 30, der im vergangenem Jahr renovierten Dorfstraße im Kreuzungsbereich Michaelisstraße, Trahe und Zum Bergfeld.

Je nach Baufortschritt können die Anlegergrundstücke zu bestimmten Zeiten nicht erreicht werden. Die genauen Sperrzeiten werden vor Ort mit den Anliegern abgestimmt. Der Busverkehr bleibt weitestgehend aufrechterhalten und ebenso die Müllabfuhr. Teilweise werden die Müllbehälter durch die Baufirma zu Sammelplätzen gebracht.

Für den überörtlichen Straßendurchgangsverkehr gilt weiterhin die Umleitung über Hamwiede und Nordkampen zur Landesstraße Verden/Walsrode oder aber über Kirchlinteln, Heins und Idsingen.

Kunden der Geschäfte auf der östlichen Seite der Baustelle können die Betriebe über Kirchlinteln, Sportplatz TSV Brunsbrock und Kükenmoor oder über Hamwiede und Lehringen erreichen, die Betriebe auf der westlichen Seite können über Armsen oder von der nicht vom Straßenbau betroffenen K 13 bis zum Ortseingang erreicht werden. Vor allem beim vierten Bauabschnitt kann es zu weiteren Einschränkungen/Umleitungen kommen. Der Fachdienst Straßen des Landkreises bittet bezüglich der Behinderungen um Verständnis. - rö

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