Einsatz in Kükenmoor nur eine Übung

Gespenstische Szenen bei der Firma Hahn

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Für die Einsatzkräfte gilt es, zwei vermisste Werkstattmitarbeiter zu finden und zu retten.

Kükenmoor - Gespenstische Szenen auf dem Gelände der Firma Hahn in Verdenermoor prägten eine Einsatzübung der Feuerwehren Kükenmoor, Heins und Kirchlinteln. Dafür sorgten aufgestellte Scheinwerfer sowie Rauchschwaden, die dem Übungseinsatz eine realistische Nuance gaben.

Das „Drehbuch“ für den Übungseinsatz hatte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Torsten Müller verfasst, der als Ausgangslage einen Brand in einer Werkstatt annahm. Neben der Brandbekämpfung standen die Suche und Rettung von vermissten Personen im Vordergrund. Erschwerend für die Einsatzkräfte waren das relativ unbekannte Areal, die Dunkelheit und der Aufbau einer Wasserversorgung über eine längere Wegstrecke.

Kurz hintereinander trafen die gleichzeitig alarmierten Feuerwehren auf dem Betriebsgelände ein und der Einsatzleiter Fred Wisch-mann ließ sich von Tony Hahn die Lage erklären. Als vermisst galten zwei Mitarbeiter im Werkstattbereich. Unter den Augen von Torsten Müller sowie Gemeindebrandmeister Holger Müller und weiteren Feuerwehrführungskräften wurden die gestellten Aufgaben nach und nach abgearbeitet. Nachdem beide als vermisst geltenden Mitarbeiter gerettet worden waren, galt die Übung als beendet. Mit vier Fahrzeugen und dem Einsatzleitwagen sowie insgesamt 50 Einsatzkräften waren die Feuerwehren vor Ort.

Dunkelheit erschwerte die Arbeit

Bei der abschließenden Manöverkritik zeigten sich die Beobachter zufrieden mit der Arbeit der Aktiven und lobten den reibungslosen Ablauf. Vor allem die Dunkelheit sowie das ungewohnte Terrain und weite Wege zur Wasserversorgung erschwerten die Arbeiten und hätten die Einsatzkräfte vor gewisse Herausforderungen gestellt, die sie gemeistert hätten, so Holger Müller. Kleiner Kritikpunkt war die Ausleuchtung der Einsatzstelle, die etwas effektiver hätte sein können. Aber gerade, um kleine Verbesserungsmöglichkeiten zu finden, seien diese Einsatzübungen auch notwendig neben dem regelmäßigen Dienst.

Feuerwehr-Übung bei Firma Hahn in Kükenmoor

 © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Röttjer
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„Das Ziel der Übung ist es aber auch, die Zusammenarbeit in den Führungsebenen und mit anderen Organisationen zu stärken und die Kommunikationswege zu testen“, erläuterte Müller. Gerade weil beruflich bedingt nicht alle Aktiven zu jeder Tageszeit zur Verfügung ständen, käme es oft zu personellen Engpässen. Deswegen sei es erforderlich, gemeinsam mit benachbarten Feuerwehren den Ernstfall zu üben.

Abschließend dankte er der Firma Hahn für die Bereitschaft, das Betriebsgelände zur Verfügung zu stellen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass sich auch in Zukunft Firmen finden ließen, die bei Übungen mitwirkten. Denn im Ernstfall profitierten auch die Unternehmen davon, denn für die Einsatzkräfte sei eine gute Kenntnis des Geländes wichtig.

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