Erweiterung des Kinderhorts fertig

Geplante Kosten beim Umbau in der Schule unterschritten

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Die neuen Möbel sind schon da: Hausmeister Michael Desens und die Mitabeiterinnen Elke Kettenburg, Petra Ahlers, Tatjana Kaspari und Svea Reckermann schleppen das kindgerechte Mobiliar in die neuen Räume des Kinderhorts.

Kirchlinteln - Die Erweiterung des Kinderhorts und die Dachsanierung an der Schule im Lindhoop sind termingerecht und mit geringeren Kosten als geplant fertiggestellt worden.

Auf Grund des immer größeren Bedarfs musste der Kinderhort erweitert werden. Deswegen wurden alte Klassenräume durch Trockenbaumaßnahmen im Altbautrakt in drei Gruppenräume und ein Büro abgegrenzt sowie eine Abtrennungswand zum restlichen Schulgebäude errichtet. Bisher hatte die Lebenshilfe, die wiederum neu hergerichtete Räume im Nachbartrakt bezog, diesen Teil des Gebäudes genutzt.

Außerdem haben die Kleinsten an der Schule am Lindhoop nun ganz neue, eigene sanitäre Anlagen für Mädchen und Jungen, die nur den Hortbesuchern zugänglich sind. Zusätzlich gibt es eine neue behindertengerechte Kindertoilette. So können die Kleinen wesentlich besser schultäglich bis 17 Uhr von den engagierten Mitarbeiterinnen betreut werden.

Außerdem wurde das Dach dieses ältesten Gebäudeteils des Kirchlintelner Bildungsinstituts komplett saniert, da es schon begann, undicht zu werden. Hierfür musste die vollständige Dachhaut erneuert werden. Also tauschten die Handwerker alle Dachlatten und Ziegel aus, wodurch die Gebäudehülle des betagten Bauwerks nun regensicher ist.

Für die Dachsanierung gab es ursprünglich eine Haushaltsplanung von 140 000 Euro. Für die Kinderhorterweiterung war ein Budget von 80 000 Euro veranschlagt worden. „Besonders erfreulich ist, dass wir den Kostenplan deutlich unterschritten haben und termingerecht zum Schulbeginn fertig geworden sind“, erklärten die zuständigen Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, Guntbert Zabe und Mario Kruse. Die Einsparung werde voraussichtlich im fünfstelligen Bereich liegen. In Zeiten von Haushaltsknappheit mal eine durchweg positive Nachricht.

Immerhin wurden viele unterschiedliche Gewerke von Maurer, Maler, Installateur bis Zimmermann eingebunden und es wurde ein komplexer Zeitplan ausgearbeitet, damit alles innerhalb der sechswöchigen Ferienzeit vollendet werden kann. Lediglich einige Abschlussarbeiten, wie der Aufbau der Trennwände in den Toiletten, müssen noch bis zum morgigen Schulbeginn geleistet werden.

Die über Ausschreibungen eingebundenen Firmen stammen alle aus der Region, teilweise auch aus der Gemeinde Kirchlinteln. „Dadurch bleibt die Wertschöpfung dieser Baumaßnahme zum Teil unserer Gemeinde erhalten“, stellte Bürgermeister Wolfgang Rodewald erfreut fest. Die neuen Nutzer der Räumlichkeiten werden die Annehmlichkeiten der Modernisierung sicherlich zu schätzen wissen.  J lee

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