Gemeinsame Ausstellung von Harnaut/Ludwigs

Schönheiten in Öl oder als Nahaufnahme

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Ulrich Harnaut und Margitta Ludwigs freuen sich, dass viele Besucher zur Vernissage ins Müllerhaus gekommen sind.

Brunsbrock - „Menschen und andere Naturschönheiten“ lautet der Titel der ersten Kunstausstellung im Müllerhaus in diesem Jahr. Zur Vernissage begrüßte Michael Rudeck die beiden Künstler Margitta Ludwigs und Ulrich Harnaut sowie zahlreiche Gäste. Mit dem Aphorismus „Wenn beim Betrachten eines Bildes Auge, Seele und Geist miteinander kommunizieren, dann ist es Kunst“ lud Rudeck das Publikum zum Betrachten der Fotografien und Bilder ein.

Das Paar freute sich über die gute Resonanz. Es standen gleich drei schöne Künste auf dem Programm, denn neben den Fotografien und der Malerei gab es auch Genuss für die Ohren: Fünf junge Menschen unter der Leitung von Margitta Ludwigs begleiteten die Eröffnung musikalisch.

Für Harnaut sei bereits in der Schule die Kunst eines seiner Lieblingsfächer gewesen, so der in Hildesheim Geborene weiter. Über den Unterricht hinaus habe er sich damals aber sehr wenig mit der Malerei beschäftigt. Das habe sich erst geändert, als er schon fast das 40. Lebensjahr erreicht hatte. Inzwischen vom Finanzamt Hildesheim nach Verden versetzt, habe er die Malerei, insbesondere die Ölmalerei, intensiviert. Dabei versuche er, Menschen aus seinem Umfeld und andere Lebewesen in realistischer Weise zu malen. Die Bilder sollten etwas aus dem Leben der dort porträtierten Menschen erzählen. Da die Ölmalerei zeitaufwendig und anstrengend sei, überlege er schon seit geraumer Zeit, ob nicht eine andere Malweise sinnvoller sei. Zur Entspannung male er gelegentlich Aquarelle, die deutlich weniger Zeit in Anspruch nehmen würden.

„Fotografieren hat mir schon immer viel Freude gemacht – es muss aber unkompliziert sein“, erläuterte Margitta Ludwigs ihren Teil der Ausstellung, die Fotografien. Erste Erfahrungen habe sie mit einer alten Praktika, einer Spiegelreflexkamera ihres Vaters, gemacht. Die Negativfilme seien in einer Dunkelkammer selbst entwickelt worden. Das Problem Lichteinfall sei für sie der Grund für den Übergang zur Digitalfotografie gewesen. Irgendwann sei das Bedürfnis entstanden, etwas ganz nah heranzuzoomen – ohne viel Gewicht zu schleppen. So wurde eine Sony mit Zoomobjektiv angeschafft. Betriebsanleitungen und weitere Daten oder Zahlen seien ihr eher lästig, bekannte Ludwigs. „Entweder ist das Ergebnis okay oder eben nicht.“

Bearbeitungen am PC seien nicht ihr Ding. Von ihrem Partner habe sie aber gelernt, Fotos ansprechend zu rahmen, er habe einen Blick für solche Details. In der Ausstellung sind zusätzlich noch einige Aquarelle mit integrierten Zeichnungen von ihr zu sehen.

Für sie beide sei das Müllerhaus ein ganz besonderer Ort für diese erste gemeinsame Ausstellung, berichten die beiden. Sie seien dankbar für die Hilfe vom Kulturkreis Lintelner Geest und vom Team des Müllerhauses bei den Vorbereitungen für die Ausstellung, die noch bis zum 25. Februar an jedem Sonntag, von 14.30 bis 17 Uhr, zu sehen ist. In dieser Zeit gibt es auch Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. 

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