Gemeindehaus kann mit 70-prozentiger Förderung saniert werden

Frohe Botschaft erreicht Brunsbrock vor dem Fest

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Ortsvorsteher Harald Nordhausen mit Pastor Andreas Otto (r.) im Saal. Der Raum wird erweitert, ein Wandelement von drei Metern zum Flur hin wird entfernt.

Brunsbrock - Was für eine frohe Botschaft! Im kommenden Jahr kann die St.-Matthäus-Kirchengemeinde Brunsbrock ihr Gemeindehaus gegenüber der Kirche sanieren. Das Projekt kostet insgesamt 55335 Euro. Und nun die gute Botschaft: Dank des Einsatzes von Ortsvorsteher Harald Nordhausen, der sich einmal mehr für die Region einsetzte, beschloss die Hohe Heide, deren Mitglied die Gemeinde Kirchlinteln ist, das Projekt mit dem Höchstsatz von 70 Prozent zu fördern.

Das entspricht einem Zuschuss von 38734,50 Euro. Damit verbleibt nur noch ein Eigenanteil von 16600 Euro bei der Kirchengemeinde, der bereits über Spenden und zinslose Kredite gedeckt ist.

„Die Sanierung des Gemeindehauses ist dringend notwendig“, erklärt Harald Nordhausen. So errichteten Gemeindemitglieder das Gebäude im Jahr 1926 als Pastorenhaus mit Gemeinderäumen und Stallungen. Im Laufe der Generationen, oftmals mit einem Pastorenwechsel verbunden, ließ die Kirchengemeinde das Gemeindehaus mehrmals renovieren oder umbauen. Es steht seit Jahrzehnten der ganzen Ortschaft offen und wird nicht nur von der Kirchengemeinde, sondern auch von anderen Gruppen im Dorf für Feste, Anliegerversammlungen, Kultur- und Kinderveranstaltungen genutzt.

Mittlerweile ist das Gebäude so umgebaut, dass im Erdgeschoss die Kirche die Räume für die Gemeindearbeit nutzt und im Obergeschoss Pastor Andreas Otto mit seiner Frau und den Kindern lebt. Inzwischen nagt wieder der Zahn der Zeit am Haus. So plant die Kirchengemeinde, einen barrierefreien Zugang zum Haus anzulegen. Der kleine Treppenaufgang mit drei Stufen, der für Rollstuhlfahrer ein unüberbrückbares Hindernis darstellt, verschwindet. Auch die Außenanlage und die Zuwegung werden neu angeordnet. Die 40 Jahre alten Fenster an der Straßenseite werden durch wärmeisolierenden Sprossenfenstern ersetzt und die Außenwand wärmeisoliert, „um die Energiekosten zu senken“, so Nordhausen. Auch im Haus sind Umbaumaßnahmen notwendig. So baut die Kirchengemeinde eine barrierefreie WC-Anlage und gestaltet Wände anders, um die Raumsituation im Saal zu optimieren.

woe

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