Ein ganz besonderes Konzert zum Beginn der Adventszeit

Knabenchor St. Petersburg begeistert in der Jakobi-Kirche Wittlohe

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Der Knabenchor St. Petersburg mit Chorleiter Wadim Ptcholkin erfüllte klangvoll das Kirchenschiff.

Wittlohe - Mit einem ganz besonderen Konzert wurde in Wittlohe die Adventszeit eingeläutet. Auf seiner Deutschlandtournee gastierte der renommierte Knabenchor St. Petersburg in der Jakobi-Kirche.

In dem anderthalbstündigen Konzert präsentierte der Chor am Freitag ein abwechslungsreiches Programm. Das Repertoire reichte von geistlichen Liedern über Volkslieder bis hin zur Moderne. Mit ihren schönen Stimmen und dem präzisen Gesang begeisterten die jungen Sänger das Publikum.

Jeweils 40 Jungen des 400 Sänger umfassenden Chors sind jedes Jahr abwechselnd auf Konzertreisen in Deutschland, Spanien, Frankreich, Holland, Österreich, England und in der Schweiz unterwegs. Auch in der Region haben die Adventskonzerte bereits Tradition. Dass der Chor nun in Wittlohe auftrat, ist dem ehemaligen Diakon Helmuth Haase zu verdanken, der mit dem Chorleiter Wadim Ptcholkin seit Langem bekannt ist.

Schwungvolle Begleitung auf dem Piano

In der Jakobi-Kirche präsentierte der Knabenchor St. Petersburg sein neues Programm „Hallelujah“. Die teilweise noch sehr jungen Sänger bestachen das Publikum von Beginn an mit ihrer Disziplin und ihrem außergewöhnlichen Können. Bei „Salve Regina“ von Johann Michael Haydn oder Bruckners berührendem „Ave Maria“ zeigte der Chor eine überzeugende Homogenität der Stimmen. Präzise wechselten die Sänger von leise gesungenen Passagen zum kraftvollen Fortissimo. Bei „Exsultate Deo“ von Alessandro Scarletti erklang aus 40 Kehlen ein jubelndes „Hallelujah“.

Auch Stücke rumänischer und russischer Komponisten brachte der Chor zu Gehör. Viel Applaus gab es auch für die deutsch gesungenen Lieder „Lieblich singen“ und „Glocken der Heimat“. Auch die mit viel Gefühl vorgetragenen russischen Volkslieder kamen bei den Konzertbesuchern sehr gut an. Mitreißend dann der mit „Scherz“ übersetzte Titel eines St. Petersburger Komponisten. Wadim Ptcholkin begleitete seinen Chor zu dem schwungvollen Lied auf dem Piano.

Beim folgenden Stück feierten zwei der Chorknaben ihre Premiere als Solisten. Mit ihrem glockenhellen reinen Gesang berührten sie ihre Zuhörer und als sie geendet hatten, ernteten sie begeisterten Beifall. Ein Höhepunkt war auch das stimmgewaltig und klar gesungene „O Fortuna“, der bekannte Chorsatz aus Orffs „Carmina Burana“.

Stehende Ovationen in der Jakobi-Kirche

Wie breit gefächert sein Repertoire ist, zeigte der Knabenchor beim südamerikanischen „The Lion sleeps tonight“. Hier kamen die Jungen richtig aus sich heraus, unterstrichen die Musik mit ihren Bewegungen. Sichtlich Spaß machte es ihnen, die Laute des Dschungels schnalzend und rufend zu imitieren. Das bewegende, lobpreisende „Hallelujah“, der berühmte Schlusschor des zweiten Teils von Händels Oratorium „Messiah“, bildete den krönenden Abschluss dieses beeindruckenden Konzerts. Das begeisterte Publikum verabschiedete die jungen Sänger mit stehenden Ovationen. - ahk

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