Zahlreiche Besucher kamen

Filmreife Übergabe des neuen Einsatzfahrzeugs für die Ortsfeuerwehr 

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Freuten sich über das neue Fahrzeug: Sven Pehling, stellvertretender Ortsbrandmeister, Claus-Hermann Hoops, Holger Müller, Wolfgang Rodewald, Götz-Martin Erdmann und Olaf Zitelmann (v.l.).

Hohenaverbergen - Fast schon hollywoodreif war die Übergabe eines neuen Einsatzfahrzeuges an die Ortsfeuerwehr Hohenaverbergen. Nach dem Abschied vom alten Fahrzeug, das immerhin 28 Jahre in der Feuerwehr genutzt worden war, quollen Rauchwolken aus der sich öffnenden Hallentür, und Ehren-Ortsbrandmeister Harald Ahlden fuhr das TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug Wassertank), begleitet von Musik, nach draußen, wo neben vielen Gästen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit Fackeln warteten.

Nach Armsen wurde jetzt der Ortsfeuerwehr Hohenaverbergen der Schlüssel für ein TSF-W übergeben, in Kürze wird ein weiteres in Weitzmühlen in Dienst gestellt. Grundlage für die Ersatzbeschaffungen ist das Konzept der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kirchlinteln, die gemeindlichen Fahrzeuge nach etwa 30 Jahren zu ersetzen. Aufgrund dessen war jetzt Hohenaverbergen an der Reihe.

„Da sich einerseits für diesen Fahrzeugtyp einzelne Hersteller aus der Produktion zurückgezogen haben und andererseits aufgrund der gewachsenen Anforderungen an die Feuerwehr die neuen Fahrzeuge jeweils mit einem Wassertank ausgestattet werden sollten, war im Gemeindehaushalt mit einem größeren Kostenvolumen zu planen“, sagte Bürgermeister Wolfgang Rodewald. 

Zur Erzielung von Einsparungen sei von einer jährlichen Einzelbeschaffung über drei Jahre abgesehen worden. Die angestrebte gemeinsame Vergabe im Gesamtvolumen von 360.000 Euro habe der Gemeinderat beschlossen und die erforderlichen Haushaltsmittel seien bewilligt worden.

Viele Besucher verfolgten die Schlüsselübergabe.

Götz-Martin Erdmann vom Fahrzeughersteller Tiemann stellte die Bedeutung des Ehrenamts heraus. Er hob die Bereitschaft von jungen Menschen, sich in der Feuerwehr zu engagieren, hervor. Er würde sich freuen, wenn sich die Jugendlichen für eine Ausbildung zum Lkw-Mechaniker in einem Tiemann-Betrieb interessierten.

Ebenso wie Rodewald sagte Gemeindebrandmeister Holger Müller, dass sich die Diskussionen und das Warten gelohnt hätten. Die Gemeinde könne sich glücklich schätzen, drei Fahrzeuge mit je 600 Litern Wasser für den ersten Schnellangriff bei Brandeinsätzen an Bord zu haben. Ortsbrandmeister Oliver Zitelmann dankte all denen, die sich für die Übergabe eingesetzt hätten. 

Zu den Gratulanten gehörten Kreisbrandmeister Hans-Hermann Fehling, Claus-Hermann Hoops, Vorsitzender des Gemeinde-Ausschusses für Brandschutz und Ordnungsangelegenheiten, sowie Ortsvorsteherin Birgit Söhn. Dem schlossen sich die Vertreter des Dorfvereins, Sonja Butz-Georg, und des Schützenvereins, Helmut Söhn, an. Für die Besucher gab es ausgiebig Gelegenheit, das Fahrzeug zu inspizieren. 

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