Quarantäne-Ende für Kinder in Luttum

Corona-Fall in der Kita „Ünnern Hollerbusch“: So geht es jetzt weiter

Gute Nachrichten aus Luttum: Alle Corona-Tests, die im Hort der Kita genommen wurden, kamen als negativ aus dem Labor zurück.
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Gute Nachrichten aus Luttum: Alle Corona-Tests, die im Hort der Kita genommen wurden, kamen als negativ aus dem Labor zurück.

Luttum – Eine Erzieherin der Einrichtung „Ünnern Hollerbusch“ wurde vor Kurzem positiv auf das Coronavirus getestet. Daraufhin herrschte einen Tag lang Stillstand im Kindergarten sowie im Hort der Grundschule Luttum. „Die Einrichtung wurde vom Gesundheitsamt geschlossen“, so Wolfgang Rodewald, Bürgermeister der Gemeinde Kirchlinteln.

Aus Sicherheitsgründen betraf das zunächst alle Gruppen. Nach diesem einen Tag konnte der Betrieb für fast alle weitergehen. Nur noch die Kindergarten- und die Hortgruppe, zu der die infizierte Erzieherin Kontakt hatte, blieben unter Quarantäne.

Jutta Dreyer, Amtsärztin vom Gesundheitsamt, erläuterte: „Es gab mehrere Erzieherinnen in verschiedenen Gruppen mit Erkältungssymptomen.“ Das sei, im Zusammenhang mit der positiv auf den Coronavirus getesteten Erzieherin, auffällig gewesen. Um deren Ergebnisse abzuwarten, und zu erfahren, ob bereits eine Durchseuchung des gesamten Personals stattgefunden hat, kam es zur kompletten Schließung.

Eine Reihe an Tests gab später allerdings Entwarnung: Aus dem Hort bekamen alle 19 Kinder und die dazugehörigen Erzieher negative Ergebnisse, berichtete Rodewald. Das Gleiche geschah bei den Kindergartenkindern. Daher finde die Quarantänezeit auch für diejenigen, die direkten Kontakt zu der infizierten Erzieherin hatten, bald ein Ende.

Im Bericht vom 21. September hieß es vom Bürgermeister: „Wenn bis zum 22. September keine Symptome auftreten, und davon gehen wir aus, ist ein zweiter Test entbehrlich.“ Außerdem: „Wir werden die Einrichtung ab dem 23. September vollumfänglich öffnen können“, darin ist Rodewald sich sicher.

Doch was müssen Erzieher und Eltern jetzt wissen und beachten? Dreyer erklärt: „Alle Eltern haben ein Schreiben bekommen, aus dem hervorgeht, wie man sich unter Quarantäne verhalten muss.“ Zudem erhielten sie eine Bescheinigung vom Gesundheitsamt für den Arbeitgeber. Dadurch konnte der Elternteil, der an diesem Tag zur Arbeit gemusst hätte, finanziell entschädigt werden. Für die Eltern, deren Kinder bis zum 23. September unter Quarantäne sind, so die Amtsärztin, wurden individuelle Fragen per Telefon geklärt. Für Mitarbeiter der Kita gelten ab Mittwoch die üblichen Hygieneregelungen.

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