Weihnachtsbaum aus Groß Heins schmückt den Lintler Krug

Ein grünes Prachtexemplar

Einsatz in luftiger Höhe: Werner Carstens hievte mit schwerem Gerät die Helfer in den Baum, damit die Lichterketten aufgehängt werden konnten.
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Einsatz in luftiger Höhe: Werner Carstens hievte mit schwerem Gerät die Helfer in den Baum, damit die Lichterketten aufgehängt werden konnten.

Kirchlinteln – Rechtzeitig zum ersten Advent stellten fleißige Helfer am Lintler Krug einen großen Weihnachtsbaum auf. Samt Lichterketten und Weihnachtsbaumkugeln schmückt die schöne sieben Meter hohe Tanne aus Groß Heins den Platz im Ortszentrum von Kirchlinteln, damit zumindest optisch etwas vorweihnachtliche Atmosphäre versprüht werden kann.

Unzählige Lichter sorgen mit Beginn der Dämmerung rund um den Lintler Krug für feierliche Stimmung. Angesichts der besonderen Umstände in diesem Jahr soll das leuchtende Beispiel als Dekoration für die Adventszeit dienen, um an das Weihnachtsfest in wenigen Wochen zu erinnern.

Auch die Gemeinde St. Petri hat im Umkreis der Kirche weitere Leuchter in Sternform platziert, sodass der Ortskern im Advent zu einem kleinen Lichterrundgang einlädt, zumal in den Vorgärten zahlreiche leuchtende Weihnachtsmänner an Dachrinnen turnen oder im Vorgarten stehen.

Kein Problem war es, den passenden Baum für das Gelände am Lintler Krug zu finden. Der Aufruf in dieser Zeitung war auf große Resonanz gestoßen. „Wir hatten Angebote sogar aus Hülsen und Völkersen“, berichtete Günter Kreller. Die Wahl des Teams vom Kultur- und Förderverein des Lintler Kruges fiel letztendlich auf ein besonders schönes Exemplar in Groß Heins. Der Baum stand auf dem Grundstück von Klaus Grantz. Werner Carstens rückte mit seinem Trecker an und setzte den Baum, nachdem er gefällt worden war, in Kirchlinteln an der Hauptstraße ab. Auf dem Krug-Gelände sägten die Helfer den Stamm für die Halterung zurecht. Die Halterung war im Mai leer geblieben, weil eben das Maibaumaufstellen des Schützenvereins Kirchlinteln schon coronabedingt ausfallen musste. Mit Hebebühne und Korb sicher in luftige Höhe transportiert, wurde auch der Weihnachtsstern bereits in der Baumspitze verankert. Fummelei war einmal mehr die Installation der Lichterkette, ehe Kugel für Kugel in das Astwerk gehängt wurde.

Für die überdimensionalen Weihnachtssterne waren wieder Hartmut Beimes und Lutz Blütling zuständig und brachten die Hingucker rund um den Krug in Stellung. Beimes hat die Sterne vor einigen Jahren selber zurechtgebogen. Nun schmücken die weihnachtlichen Boten Jahr für Jahr in der Adventszeit das Ortsbild.

Das Weihnachtsbaumteam zeigte sich einmal mehr dankbar für die Spenden, insbesondere auch dafür, dass es wieder gelungen sei, den riesigen Baum ortsnah zu finden. „Nicht nur sehr praktisch, sondern auch umweltfreundlich“, so das Team nach getaner Arbeit.  lee

Günter Kreller (r.) und Frieder Reinhard installieren den Stern in der Tannenspitze.

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