Ortsfeuerwehr Neddenaverbergen blickt zurück 

Lob für ehrenamtlichen Einsatz und Auszeichnung an langjährig Aktive

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Beförderungen bei der Ortswehr: Stephan Hogrefe, Bonne Buscher, Alexander Kran, Manuel Dittmer, Katrin Röttjer, Eugen Fessler und Jan-Eric Rohrbeck (v.l.).

Neddenaverbergen - „Für uns war es ein normales Jahr, eigentlich wie immer, trotz mehrerer Einsätze bei den Herbststürmen und der Unterstützung der Kreisfeuerwehrbereitschaft beim Hochwasser im Landkreis Hildesheim“, stellte der Ortsbrandmeister Marco Oestmann bei der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Neddenaverbergen fest.

Zügig waren die Einsätze beim Herbststurm „Xavier“ abgearbeitet worden. Umgestürzte Bäume und große Äste mussten an dem Tag von Fahrbahnen und Wegen geräumt werden. Gegen 17 Uhr seien laut Oestmann in Nedden die Straßen wieder frei gewesen, kleinere Nacharbeiten hätten an den nächsten Tag auf dem Dienstplan gestanden. Insgesamt war die Feuerwehr zu 18 Hilfeleistungen sowie acht Brandeinsätzen ausgerückt. Ferner hätten neben dem Hochwassereinsatz drei Alarmübungen auf dem Plan gestanden.

Im weiteren Verlauf der Versammlung informierte Oestmann über die Veränderungen im Ortskommando. Das Amt des Jugendwarts hatte im Laufe des Jahres Anke Östmann von Timo Oestmann übernommen, der zum Gemeindejugendfeuerwehrwart gewählt worden war. Unterstützt wird Östmann von ihrem Stellvertreter Eugen Fessler. Anke Östmann hatte auch das Amt des Schriftführers inne, dieses Amt übernahm Katrin Röttjer. Ein Duo tritt die Nachfolge des Seniorenbeauftragten Günter Heemsoth-Ohlmeyer an: Bernd Östmann im internen Bereich sowie Wolfgang Norden nach außen führen das bereits seit längerem vakante Amt aus.

Besuch der Feuerwehr aus Bönen bei Unna

Für dieses Jahr steht ein Besuch der befreundeten Feuerwehr aus Bönen bei Unna an. Das Wiedersehen wird am 21. April gefeiert. Gestellt werden die Weichen für eine erforderliche Erweiterung des Feuerwehrhauses. Notwendig ist die Einrichtung eines Stellplatzes für das Mannschaftstransportfahrzeug sowie ein Ausbau der Umkleideräume. Eine Arbeitsgruppe beginnt in Kürze mit den Planungen: „Was letztendlich dabei rauskommt, muss man sehen“, so Oestmann. „Mit einem Anbau dürfte es nicht getan sein.“ Im engen Kontakt mit der Gemeinde und der Feuerwehrunfallkasse werde nach Lösungen gesucht.

Oestmann freute sich, das die aktive Wehr durch Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr verstärkt werde. Bonne Buscher, Alexander Kran und Jan-Eric Rohrbeck wurden in den aktiven Dienst übernommen und werden im Truppmann-Lehrgang mit den Aufgaben in der Feuerwehr vertraut gemacht. Das hat Hannes Moje schon hinter sich, der in der Ortsfeuerwehr Posthausen und der Dodenhof-Betriebsfeuerwehr die ersten Eindrücke sammelte. Damit verfügt die Neddener Ortsfeuerwehr über 44 Aktive, davon sechs Frauen.

Auszeichnung langjähriger Mitglieder: Marco Oestmann und Holger Müller mit den Geehrten Fritz Badenhop-Clausen und Bernd Stelter sowie Bürgermeister Rodewald (v.l.).

Ehrungen und Beförderungen sprachen Oestmann sowie der Gemeindebrandmeister Holger Müller und Bürgermeister Wolfgang Rodewald aus. In den Dienstrang eines Oberfeuerwehrmannes wurde Manuel Dittmer befördert und zur Oberfeuerwehrfrau Katrin Röttjer. Eugen Fessler ist neuer Hauptfeuerwehrmann und Stephan Hogrefe Löschmeister. Für 60 Jahre im aktiven Dienst wurde Fritz Badenhop-Clausen geehrt. Bernd Stelter ist seit 40 Jahren dabei. Auch dafür gab es eine Auszeichnung.

Die weiteren Jahresberichte des Ortskommandos zeigten deutlich, welch umfassender ehrenamtlicher Dienst in einer Stützpunktfeuerwehr geleistet wird. Holger Müller berichtete aus der Gemeindefeuerwehr und ermahnte eindringlich die für die Landesfeuerwehrschulen gemeldeten Aktiven, ihren Lehrgang nicht verfallen zu lassen. Bei rechtzeitiger Abmeldung sei es eventuell möglich, dass jemand als Ersatz einspringen könne.

Bürgermeister Rodewald dankte den Aktiven, die mit der Kreisfeuerbereitschaft eingesetzt worden waren. Der Verwaltungschef betonte, dass die Feuerwehren weiterhin eine hohe Priorität genießen würden. 

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