Turm feiert 125-jährigen Geburtstag / Wahrzeichen der Ortschaft

Ein echtes Holtumer Original

Großer Geburtstag eines Wahrzeichens: Die Holtumer vor ihrem Jubilar, dem Glockenturm aus dem Jahr 1891. - Foto: Leeske. - Foto: Leeske

Holtum (Geest) - Wenn ein Holtumer 125 Jahre alt wird, dann wird zwei Tage lang gefeiert. Das war das Motto für den Ehrentag eines echten Holtumer Originals, dem Glockenturm von 1891.

Ehre wem Ehre gebührt: Bereits am Samstag wurden die Feierlichkeiten mit dem Konzert der Band Souly Club und einem Grußwort von Bürgermeister Wolfgang Rodewald eröffnet. Nach einem kleinen historischen Abriss über die Erbauung des Glockenturms freute sich Rodewald, dass „der Jubilar sich sehr schön herausgeputzt hat.“ Damit meinte er den Blumenschmuck am standhaften Holtumer Wahrzeichen.

Der Ratsvorsitzende und Holtumer Arne Jacobs und die Ortsvorsteherin Helma Rippe hoben hervor, dass es Holtum auszeichne, das Fest mit einer sehr guten Dorfgemeinschaft und mit allen örtlichen Vereinen auf die Beine gestellt zu haben.

Im Anschluss an die Grußworte begann der gemütliche Teil des Festes und die Band Souly Club spielte auf. Die Musikstudentinnen sangen viele beliebte Popsongs, darunter „Isn’t she lovely“ von Stevie Wonder und Hits von Whitney Houston. Über 100 Zuschauer ließen sich davon bezaubern.

Noch mit Eindrücken des musikalischen Highlights vom Vorabend im Ohr, lauschten die Holtumer Sonntagfrüh der Predigt von Pastor Dennis Oswich im Gottesdienst am Glockenturm. „Der Turm mit seiner Glocke steht für die Verbundenheit der Menschen mit Gott und untereinander“, predigte Oswich.

Anschließend wurde das volle Programm der Holtumer Vereine und Einrichtungen präsentiert. Der Kindergarten animierte die Gäste mit einem Singspiel zum Mitsingen. Photographien aus dem dörflichen Leben zeigte Fotograf Erich Schwinge. Die Westerveseder Landjugend präsentierte mit ihrer Volkstanzgruppe rhythmische Tänze zu bekannten Liedern und Märschen.

Feier zum 125-jährigen Bestehen des Glockenturms in Holtum

Für das leibliche Wohl während der zwei Festtage sorgten die Feuerwehr mit einer Grillstation, der Schützenverein mit den Getränken und der Sportverein mit einer Kaffeetafel mit selbstgebackenen Kuchen.

Abschließender Höhepunkt war die Premiere der Theatergruppe mit dem niederdeutschen Stück „Jichenseen mutt freen“. Das Paradestück des plattdeutschen Humors, bei dem die Lachmuskeln der sprachlich kundigen Zuschauer immer wieder stark beansprucht wurden, ließ das Geburtstagsfest mit einem humoristischen Höhepunkt ausklingen. - lee

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