Kirchlintlerin ist zertifizierte Trageberaterin

Unterstützung für Eltern: Das Kind ganz nah am Körper

Eine junge Frau hat eine Puppe an den Körper gebunden und zeigt verschiedene Tragehilfen.
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Fullbuckle, Halfbuckle oder Ringsling? Oder soll es lieber ein einfaches Tuch sein? Fest oder elastisch? Die Auswahl an Tragehilfen ist riesig. Luisa Lühring kennt die Vor- und Nachteile der Produkte und kann Eltern helfen, sich für das Richtige zu entscheiden. Auf diesem

Es sieht fast ein wenig wie Zauberei aus: Tuch überwerfen, ein paar elegante Bewegungen mit dem Arm hier, eine Schlaufe da, durchgreifen, festzurren – schon sitzt das Baby fest und sicher an Mamas Körper. Luisa Lühring lacht. „Das ist wirklich nicht schwer – wenn man weiß, wie es geht.“ Die 30-jährige Kirchlintlerin weiß es genau, schließlich ist sie zertifizierte Trageberaterin.

Kirchlinteln – Luisa möchte mit ihrem Angebot „VER-bunden“ möglichst viele Eltern von den Vorteilen des Tragens überzeugen.„Als ich diese Art des Tragens zuerst bei einer Freundin und ihrem Kind gesehen habe, wirkte das so innig und vertraut auf mich.“ Heute ist die Sozialpädagogin Mama von zwei kleinen Kindern und ist sich sicher: Das Tragen von Babys im Tuch oder mit einer Tragehilfe hat viele Vorteile. „Seit der Steinzeit sind Babys darauf programmiert, dass ihnen Gefahr droht, wenn sie nicht von Mama oder Papa beschützt werden. Deshalb liegt ihnen das Getragenwerden sozusagen im Blut“, erklärt Luisa, während sie mit ihrer acht Monate alten Tochter am Körper durch den Raum läuft. Ihre Hände hat sie dabei frei, sodass sie verschiedene Tragehilfen zeigen kann.

Zufriedene Kinder, entspanntere Eltern

Sie habe zwar eine Leidenschaft für das Tragen von Kindern, aber verteufle keineswegs Kinderwagen. „Es gibt Kinder, die lieben es, im Kinderwagen zu sein. Und es gibt Situationen, da ist ein Wagen vielleicht sogar die bessere Wahl, beim Einkaufen kann man da wunderbar die Tüten dran hängen“, sagt Luisa. Aber Babys, die regelmäßig getragen würden, seien erwiesenermaßen zufriedener, erklärt die Kirchlintlerin. Und es sei natürlich praktisch für Mama und Papa: Dadurch, dass sie die Hände frei hätten, könnten sie ihrem Kind ganz nah sein und trotzdem zugleich einem Geschwisterkind gerecht werden. „Oder dem Familienhund, oder auch einfach nur einer Tasse Kaffee.“ So seien auch die Eltern zufriedener und entspannter.

Mit Unterstützung durch den Tragehilfen-Dschungel

Frust entstehe dagegen leicht, wenn das Tragen nicht so funktioniert, wie man es sich vorgestellt hat. „Alleine die Vielfalt an Tragehilfen auf dem Markt – nicht alle sind für Anfänger geeignet – überfordern manche Eltern.“ Eine Trageberaterin könne dabei helfen, herstellerunabhängig das Richtige auszusuchen. Auch die richtige Technik gelte es, zu lernen. Sich Videos auf Youtube anzusehen, um rauszufinden, wie es funktioniert, helfe oft nicht weiter. „Deswegen lohnt sich eine Trageberatung“, so Luisa, die neben Einzel- und Paarberatungen und auch Gruppentermine anbietet, Workshops organisiert sowie regelmäßige Tragespaziergänge in Verden und sogar Tragepartys. Dafür muss das Kind noch gar nicht auf der Welt sein – Lühring ist gut ausgestattet und hat lebensechte Babypuppen, mit denen geübt werden kann.

Es gibt auch Vorurteile

Sie sei froh, dass sich immer mehr Eltern für diese Art des Umgangs mit ihrem Kind entscheiden. Obwohl es Vorurteile gebe. Bemerkungen wie „Verwöhne dein Kind nicht so“ oder „Das Kind wird ein Tyrann, der euch auf der Nase herumtanzt“ müssten sich Eltern, die ihr Kind viel tragen, oft anhören. Lühring kennt das, und rät Menschen, die sich für bindungs- und bedürfnisorientierte Elternschaft entschieden haben, sich davon nicht verunsichern zu lassen.

Wer mehr wissen möchte, kann auf https://ver-bunden.de, unter Telefon 0176/43844589 oder per E-Mail an kontakt@ver-bunden.de Kontakt mit Luisa aufnehmen oder direkt eine Beratung buchen.

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