Ferienprogramm der Imker

Clevere Kids informieren sich über „wichtige kleine Wesen“

Wie sieht eine Biene eigentlich genau aus? Die Kinder bekamen die Gelegenheit, einzelne Exemplare unter dem Mikroskop zu betrachten. - Fotos: Röttjer

Kirchlinteln/Verden - Die Sommerferien nutzen viele Kinder dazu, sich in der freien Zeit mit den interessanten Angeboten des Ferienprogramms der Gemeinde zu beschäftigen. Die Kirchlintler Imker vermitteln in diesem Rahmen gerne Informationen über die Imkerei und die Bedeutung der Bienen für die Natur. Dafür stellte Dieter Röpe aus Kirchlinteln wieder seinen idyllisch gelegenen Bienenstand zur Verfügung.

Die zweite der beiden Aktionen der Imker entwickelte sich dabei zu einem kleinen Wettstreit zwischen Jungen und Mädchen über deren Wissen. Dabei punkteten bei den Antworten auf Fragen des Imkers Werner Eibig eher die Mädchen.

Positiv überrascht war Eibig über die Kenntnisse der zwölf Mädchen und Jungen, die auf seine Fragen fast immer die richtigen Antworten parat hatten. Dabei waren die Fragen ziemlich knifflig und wahrscheinlich hätten auch einige Erwachsene so ihre Probleme damit, sie richtig zu beantworten. Hier ging es zum Beispiel darum, dass jedes Bienenvolk seinen eigenen Geruch hat, wie viel Eier eine Königin täglich legt – etwa 2000 – oder wie lange Arbeitsbienen leben: etwa sechs Wochen, während die Königin eine Lebensdauer von bis zu drei Jahren hat.

Eibig erläuterte den Ferienkindern auch die Bedeutung der Bienen und der Imkerei für die Natur und für die Landwirtschaft: „Sie sind wichtige kleine Wesen in der Natur, und ohne sie wäre die Welt nicht so, wie sie ist.“ Ohne Bienen gebe es demnach kaum gesundes und nahrhaftes Essen, denn dadurch, dass die emsigen Insekten von Blüte zu Blüte fliegen und sie auf diese Weise bestäuben, sorgten sie beispielsweise bei der Ernte für gute Erträge.

Die Kinder packten kräftig mit an, als es galt, aus den Waben den Honig herauszuschleudern.

Auch um den Umgang mit den kleinen Wesen ging es beim Ferienprogramm. So lautete ein wichtiger Ratschlag Eibigs zum Schluss, nicht nach den Bienen zu schlagen, die um einen herum schwirren, „denn wenn ihr sie in Ruhe fliegen lasst, stechen sie auch nicht“.

Nach dem theoretischen Einstieg kümmerten sich mehrere Züchter und deren Frauen um jeweils eine Gruppe mit drei Kindern. Bei den Stationen betrachteten die Kinder zum Beispiel einzelne Bienen durch ein Mikroskop, beobachteten in einem Schaukasten durch eine Glasscheibe das Leben und Treiben der fleißigen Insekten und halfen tatkräftig mit, aus den Waben den Honig heraus zu schleudern.

Außerdem rollte sich jeder Teilnehmer zur Erinnerung eine Bienenwachskerze und die Kinder stärkten sich mit Honigbrötchen sowie Getränken. Schließlich gab es für jeden Teilnehmer noch ein Glas Honig.

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