Christiane und Heinz Bunke feiern Goldhochzeit / Pionierarbeit für den TSV

Sie gibt ihrem „roten Teufel“ seit 50 Jahren Rückendeckung

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Christa und Heinz Bunke an ihrem Ehrentag.

Hohenaverbergen - Es ist unmöglich, etwas über Christiane und Heinz Bunke zu erzählen, ohne dabei den TSV Brunsbrock zu erwähnen. Beim Empfang anlässlich ihrer goldenen Hochzeit war der Fußball heute erwartungsgemäß ein großes Thema.

„Gemeinsam mit dem unvergessenen Heinrich Drewes hat Heinz maßgeblich die Jugendabteilung aufgebaut. Er hat wahre Pionierarbeit geleistet. Ohne Menschen wie ihn gäbe es den TSV in seiner heutigen Form gar nicht“, so Johann Heimsoth, Vorsitzender des Vereins, der daran erinnerte, wie viele Aufgaben der Jubilar im Laufe der Jahre bereits wahrgenommen hat. Ob als Jugendbetreuer, Pressesprecher, Schiedsrichter, Vereinsvorsitzender, Stadionsprecher, Sozialwart – oder natürlich als leidenschaftlicher Fußballer bei den „roten Teufeln“ – Heinz Bunke hat viel Lebenszeit in Kohlenförde verbracht.

Dass er seiner Leidenschaft in diesem Maße nachgehen konnte – das hat der gebürtige Groß Heinser auch seiner Christa zu verdanken. „Sie hat mir den Rücken frei gehalten“, sagt Heinz Bunke. „Was nicht immer leicht war“, gibt Christa zu. Die Jeddingerin (geborene Norden) war dem jungen Luttumer Lehrer im Frisörsalon Kruse in Kirchlinteln aufgefallen. „Sie arbeitete dort. Ich fand sie sehr attraktiv.“

Als er sie wenig später auf dem Reiterball des Lohbergturniers wiedersah, war es endgültig um ihn geschehen. „Ich hab mit ihr geflirtet, mit ihr getanzt – und sie hinterher heimgefahren. Kurz vor Jeddingen lief uns ein Reh vor‘s Auto – was für ein Malheur.“ Der romantische Abend war vielleicht dahin, ihre Liebe sollte aber über 50 Jahre währen.

1965 wurde geheiratet. Drei Söhne kamen zur Welt: Olaf, Axel und Henning. „Ich wollte wohl für Fußballnachwuchs sorgen“, sagt Heinz Bunke schmunzelnd. Mittlerweile gibt es auch drei Enkelkinder.

Alleine zuhause zu sitzen, während ihr Mann die „roten Teufel“ anfeuerte – das kam für Christa nicht infrage. Gemeinsam mit Karin Drewes gründete sie den FF-Club. Die „flexiblen Frauen“ der Fußballer trafen sich, während die Männer auf dem Platz waren, machten Ausflüge, gingen ins Theater, besuchten Ausstellungen. Seit 43 Jahren fühlen sich die Frauen freundschaftlich verbunden. Christa sang außerdem im Kirchenchor und hat bis heute Freude an Handarbeiten.

Gemeinsam besuchen die Bunkes heute gerne gesellige Veranstaltungen des Schützenvereines Hohenaverbergen. Und Heinz würde gerne noch ein paar größere Reisen unternehmen, denn fremde Länder und Kulturen haben ihn schon immer interessiert.

rei

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