Unterschriftenaktion in der Gemeinde Kirchlinteln / Sorge nicht nur bei Landwirten

CDU-Petition: „Wölfe brauchen wir hier nicht“

Schäfer Dirk-Hinrich Storch aus Neddenaverbergen (im grünen Polohemd)berichtet den Bürgern von seinen Sorgen. - Foto: Nils Heise

Kirchlinteln - Die CDU Kirchlinteln hat mittlerweile ihre groß angelegte Unterschriftenaktion mit der Überschrift „Wölfe brauchen wir hier nicht“ gestartet. Wilhelm Hogrefe, Sprecher der Initiative: „Es handelt sich um eine offizielle Petition, mit der wir uns an den Bundestag, das Europaparlament und den Landtag wenden.“

Landwirte, Hobbytierhalter, Kreistagsabgeordnete und Ratsmitglieder trafen sich mit weiteren am Thema interessierten Bürgern am Rande der Schafweide von Dirk-Hinrich Storch in Neddenaverbergen. Die ersten fast 50 Unterschriften wurden schon vor Ort geleistet. Prominente Unterzeichner waren Jürgen Luttmann als Vorsitzender der Kreisjägerschaft, der Tierarzt und frühere Kirchlintler Bürgermeister Dr. Klaus Tietje sowie Heinrich Luttmann als Vorsitzender des Forstverbandes.

Zu Beginn des Treffens hatte Schäfer Dirk-Hinrich Storch auf die bisher ungelösten Probleme in Folge der Ausbreitung der Wolfspopulation in Niedersachsen hingewiesen. „Von Wölfen geht in hohem Maße ein Tierleid bei Schafen, Rindern und Fohlen aus“, so Storch. Selbst trächtige Tiere würden schwer verletzt oder getötet. Dies sei im März in Dreeßel, unmittelbar an der Kirchlintler Gemeindegrenze, geschehen. Fast 20 Schafe wurden dort von Wölfen gerissen. „Wölfe überwinden selbst 1,40 Meter hohe Zäune.“ Reiner Winkelmann aus Klein Linteln, der Mutterkühe hält, berichtete über eine gefährliche Begegnung, die seine Tochter mit einem herumstreunenden Wolf hatte, der später ein Schaf riss. „Um meine Weideflächen vor Wölfen zu sichern, würde ein Kostenaufwand von über 50 000 Euro entstehen.“

Der Gesamttext der Petition und die Unterschriftenliste stehen auf der Homepage der CDU Kirchlinteln.

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