Dorffest zum Abschluss der Sanierung

Bürger aus Neddenaverbergen feiern ihre „Straße in die Zukunft“

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Die Straßeneröffnung wurde zu einem Dorffest.

Neddenaverbergen - „Für mich ist die jetzt fertiggestellte Sanierung eine Straße in die Zukunft“, sagte Uwe Panten, Ortsvorsteher von Neddenaverbergen, bei der offiziellen Eröffnung der neuen Dorfstraße. Er freute sich über die gute Beteiligung der Neddener: „Es war eine rundherum gelungene Feier.“

Bereits bei der symbolischen Freigabe durch Landrat Peter Bohlmann, der in Höhe der Tankstelle Krella das quer über die Straße gespannte Band durchschnitt, waren viele Bürger und weitere Gäste vor Ort. Trotz der zur Verfügung stehenden zwei Planwagen und einer Kutsche ging es für die meisten Zaungäste zu Fuß zum Dorfplatz, gefolgt von zwei Reiterinnen sowie der Wagengruppe. Aufgrund der Menge an Gästen und auch wegen eines drohenden Regenschauers wurden weitere Bänke und Tische im Festzelt aufgebaut.

„Aus Sicht der Bürger kann die Stimmungslage am heutigen Tag mit zwei Worten charakterisiert werden: Erleichterung und Freude“, hob Panten in seiner Begrüßung hervor. Zur Feierstunde hieß er die Bürger und Vertreter der beteiligten Firmen und einige Bauarbeiter willkommen, dazu die verantwortlichen Mitarbeiter der Verwaltung und Kommunalpolitiker. Der in der tschechischen Partnerstadt Letovice weilende Bürgermeister Wolfgang Rodewald ließ sich von Elke Beckmann vertreten.

Ortsvorsteher Uwe Panten (l.) freut sich, als Landrat Peter Bohlmann das goldene Band zerschneidet.

Erleichtert seien die Bürger darüber, dass die Zeit der Einschränkungen nun endlich vorbei sei. Sein Dank galt allen, die dies möglich gemacht hätten, insbesondere aber den Bauarbeitern, die bei sengender Sonne, im ausgiebigen Landregen oder in eisiger Kälte die Straße in hoher Qualität gebaut hätten.

Landrat Peter Bohlmann hob in seiner Rede hervor, dass das Projekt nur durch eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis als Bauträger, der Gemeinde und der Ortschaft sowie den beteiligten Firmen und Ingenieurbüros möglich geworden sei. In die Sanierung der K 30 im Ostteil, den Umbau der K 13 im Westteil der Ortschaft und den Neubau des Radweges entlang der K 38 von Nedden nach Armsen seien etwa 2,1 Millionen Euro investiert worden, davon seien 900.000 Euro durch Fördermittel finanziert worden.

Einweihungsfeier der neuen Dorfstraße in Neddenaverbergen

Schließlich hob Bohlmann noch die enge Zusammenarbeit mit der Ortschaft und hier insbesondere dem Ortsvorsteher Uwe Panten hervor. Auch wenn bei den Einwohnern des Ortes anfangs eine gewisse Skepsis ob der vielen Maßnahmen zu spüren gewesen sei, hätten diese in zahlreichen Gesprächen ausgeräumt werden können. Bohlmann dankte den Bürgern und vor allem den Anliegern für ihre oft strapazierte Geduld und sprach von einer äußerst gelungenen Baumaßnahme.

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