Kreisstraßensanierung macht neue Oberflächenentwässerung notwendig

Becken für Nedden

Grundstückskauf geglückt: Bürgermeister Wolfgang Rodewald ist erleichtert, dass in Neddenaverbergen ein Regenrückhaltebecken angelegt werden kann.
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Grundstückskauf geglückt: Bürgermeister Wolfgang Rodewald ist erleichtert, dass in Neddenaverbergen ein Regenrückhaltebecken angelegt werden kann.

Neddenaverbergen – Als 2018 die Kreisstraße in Nedden-averbergen saniert wurde, feierten die Einwohner des Dorfes mit einem großen Fest. Dass die große Maßnahme, die inklusive des Radwegeneubaus mehr als zwei Millionen Euro gekostet hat, zukunftsweisend für den Ort war, wird wohl kaum jemand bestreiten. Eine Sache blieb in diesem Zusammenhang aber ungeklärt: die künftige Regelung der Oberflächenentwässerung. Bürgermeister Wolfgang Rodewald freut sich, dass auch dieses Kapitel demnächst abgeschlossen werden kann. Grundstücksverhandlungen haben zum Erfolg geführt, ein neues Regenrückhaltebecken kann gebaut werden.

„Sehen sie, dieses Grundstück hier gehört jetzt der Gemeinde“, sagt Rodewald und zeigt auf eine Wiese unterhalb der Ortschaft. Und hier soll es hin, das Regenrückhaltebecken, das mit seinen 11 600 Quadratmetern eine stattliche Größe haben wird. „Wir wollen versuchen, es möglichst naturnah zu gestalten“, berichtet der Verwaltungschef. Es soll mit einem Wall eingefasst werden und maximal 70 Zentimeter tief sein. „Wir planen den Beginn und Abschluss der Baumaßnahme für 2021.“

Bürgermeister Rodewald erklärt, warum es vergleichsweise lange gedauert hat, bis die Maßnahme zur Baureife gelangte. „Zum einen war es schon eine recht komplexe Planung.“ Er zeigt auf einer Skizze, dass an zwei Stellen in der Ortschaft noch zusätzliche Vorbehandlungsanlagen für das Oberflächenwasser gebaut werden müssen. Auch dafür hätten zunächst geeignete Standorte gefunden werden müssen. „Außerdem wollten wir keine neuen Gräben anlegen, sondern die vorhandenen nutzen.“ Und dann galt es schließlich, ein Grundstück für das große Becken zu finden. „Und wie jeder weiß: Flächen zu bekommen ist heutzutage nicht einfach.“ Die Landwirte trennten sich – verständlicherweise – nicht leichtfertig von Grundstücken. Umso dankbarer sei er, dass der Neddener Gründlandbesitzer die Wiese zu einem fairen Preis an die Gemeinde veräußert habe. „Wir haben ganz bewusst nach einer Fläche gesucht, die für die Landwirtschaft keine ganz so große Rolle spielt.“

Dankbar zeigt sich Rodewald für die konstruktive Zusammenarbeit mit den Landwirten allgemein. In Nedden-averbergen sei es vor allem Ratsherr Lars Hogrefe gewesen, der mit seinem Fachwissen und seinen Kontakten im Dorf bei der Planung eine große Hilfe gewesen sei.

Die Gemeinde Kirchlinteln investiert in die Oberflächenentwässerung in Neddenaverbergen inklusive Grundstückskauf mehr als 100 00 Euro.

Von Reike Raczkowski

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