Bauunterbrechung bei Edeka

Neues Supermarktgebäude in Kirchlinteln gleicht einer „Tropfsteinhöhle“

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Projektleiter Bernd Jansen in der „Tropfsteinhöhle“: Wegen des Schnees müssen die Dacharbeiten erst mal warten. 

Kirchlinteln - Es tröpfelt und platscht zurzeit wie in einer Tropfsteinhöhle im Rohbau des neuen Edekamarktes in Kirchlinteln. Aufgrund des schlechten Wetters ruhen derzeit die Bauarbeiten auf der prominenten Baustelle fast vollständig.

„Mal erwischt es einen, mal nicht“, sagte der Projektleiter Bernd Jansen bei einem Ortstermin in den unfertigen Hallen des neuen Einkaufszentrums. Denn eigentlich sollte dieser Tage das Dach mit Trapezblechen abgedichtet werden, um anschließend mit dem Innenausbau zu beginnen. Durch den Schneefall sei dies aber nicht möglich, weil zum Verschweißen der Dachteile unbedingt trockene Oberflächen nötig seien. „Ungefähr fünf Grad über dem Gefrierpunkt brauchen wir für die letzten Dacharbeiten.“, sagte Jansen.

Doch nun tröpfelt der tauende Schnee unentwegt in die zukünftige Verkaufsfläche mit ungefähr 1.500 Quadratmetern Größe. Nur einige Vorbereitungen für die 20 Zentimeter starke Stahlbetonsohle können in den nächsten Tagen in der überdachten Schlammlandschaft durchgeführt werden. In den Betonkern wird dabei anschließend eine Art Fußbodenheizung eingebaut.

Bau-Ausschuss befasst sich mit Außenbereich

Wenn das Dach erst einmal dicht ist, geht es aber wohl wieder flott voran auf der Baustelle. „Dann kommen die Fenster und Türen hinein, gleich nachdem der Stahlbetonboden gegossen ist und entsprechend aushärten konnte. Auch die Klinkerarbeiten an den Außenwänden könnten dann anfangen“, so Jansen. Durch die teilweise Verklinkerung werde sich das äußere Erscheinungsbild des Baus noch deutlich verändern.

Um den Außenbereich geht es auch bei den Beratungen der noch anstehenden Sitzung des Bauausschusses im kommenden Jahr. Dabei wird es im Wesentlichen um die Betonwinkelstützen, zum Beispiel an der östlichen Grundstücksgrenze, gehen. Die Stützen, die bereits auf der Baustelle lagern, sollen zum Teil als Parkplatzeinfassung verbaut werden. „Wir wollen sie weiter auf das Grundstück des Marktes verschieben, wodurch wir sie tiefer im Erdreich einbuddeln können“, erklärte Jansen. Dann solle am Ende nur noch ein Kantenstein – vergleichbar mit einem Hochbord – sichtbar sein. Eine Bepflanzung mit Strauchvegetation sei auch geplant, um eine weitere Verbesserung der Außenwirkung zu erreichen. Genaue Pläne würden aber derzeit noch ausgearbeitet und würden dann der Politik vorgestellt werden. - lee

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