Wertschätzung für sein großes ehrenamtliches Engagement im TSV Dörverden

Auszeichnung überrascht Friedrich Arndt

Friedrich Arndt (roter Pullover) im Kreis der Silberrücken. Er hat sich mit Leib und Seele dem TSV Dörverden verschrieben. Fotos: Niemann

Dörverden – Feiertag für das Ehrenamt in Dörverden: Friedrich Arndt wurde beim Weihnachtsessen der Silberrücken im Sportlerheim des TSV Dörverden von Ralf Ginnow, stellvertretender Vorsitzender Vereinsentwicklung im Kreissportbund Verden, im Rahmen der vom Landessportbund Niedersachsen initiierten Aktion „Ehrenamt überrascht“ wirklich überrascht. Die Aktion dient der Wertschätzung von Menschen, die sich ehrenamtlich im Sportverein engagieren, und dazu, sie in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Friedrich Arndt steht nicht gerne im Mittelpunkt. Neben seinem Engagement ist er die Bescheidenheit in Person. Öffentliche Auszeichnungen und Ehrungen sind ihm fremd. Der 71-Jährige ist eher ein Mann der Tat, als Ur-Dörverdener bereits seit 1964 Mitglied im Verein und bis heute in Sachen Fußball aktiv. Er kümmert sich um viele Belange, die vor und hinter den Kulissen des TSV Dörverden anfallen.

„Und genau deshalb hast du diese Auszeichnung verdient“, bekräftigte Frank Kurtz, zweiter Vorsitzender im TSV. Er zählte die Fülle an Arbeiten auf, die der Sportlerkollegen ehrenamtlich für den TSV erledigt. „Friedrich Arndt hält den Sportplatz in Ordnung, leert die Papierkörbe, sprengt im Sommer die Sportplätze und mäht mit Ausnahme der Spielflächen sämtliche Grasflächen“, nannte er einige Beispiele.

Kurtz erwähnte außerdem die langjährige Funktion von Arndt als Spielobmann und Übungsleiter der Silberrücken, einer altersmäßig bunt gemischten Herrensportgruppe. „Friedrich darf man ohne Einschränkung als gute Seele des TSV Dörverden bezeichnen“, sagte Kurtz. „Es braucht nur jemand etwas anzudeuten und er reagiert sofort“, wissen auch die Silberrücken die ehrenamtliche Arbeit ihres Übungsleiters zu schätzen. „Du machst halt vieles, nur eines machst du nicht, nämlich in der ersten Reihe stehen“, sagte Kurtz an Arndt gewandt, der von Ginnow eine Urkunde und ein Präsent überreicht bekam. Der KSB-Vertreter bekräftigte, dass es unbestritten sei, dass ohne das Engagement solcher Idealisten kein lokaler Sportverein überleben könnte. Und warum dieses Engagement? „Man wird gebraucht, hat etwas zu tun, ist mit vollem Herzen dabei und nicht zuletzt macht das Ehrenamt ja auch Spaß“, sagte Arndt, der, teils unterstützt von Christian Betz, nahezu täglich auf der Sportanlage des TSV anzutreffen ist. „Im Sommer bin ich sogar mehrmals täglich auf dem Platz. Bei Trockenheit brauche ich alleine fürs Sprengen der Rasenflächen um die zwei Stunden und es kommen schnell 35 bis 40 Arbeitsstunden im Monat zusammen.“

Selbstverständlich, dass sich der TSV Dörverden auch in Zukunft auf seinen Macher verlassen kann. „Klar höre ich irgendwann auf, aber solange es geht – und vorausgesetzt ich bleibe gesund – mache ich weiter und stehe dem Verein wie bislang zur Verfügung.“  nie

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