Neue Serie von Anna Teichler

Ausstellung in Schafwinkel: Junge Füchse und ganz besondere Geschichten

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Kleine Füchse haben...

Schafwinkel - „Es begann alles damit, dass sich dieses Jahr ein Fuchspärchen das Gelände der alten Molkerei aussuchte, um dort zu bauen“, schildert Künstlerin Anna Teichler begeistert. Was aus der Beobachtung der Künstlerin wurde, können die Besucher am Sonntag, zweiter Advent, von 11 bis 19 Uhr, in der Alten Molkerei in Schafwinkel, genauer erfahren. Der Titel der Ausstellung: „Man sieht nur mit dem Herzen gut“.

Die Keramikerin Anna Teichler beschreibt die Begegnung mit den Füchsen und was daraus wurde als ganz besondere Begegnung: „Das ist sehr selten, da es so scheue Tiere sind und von daher eine große Ehre.“ Die Füchse zogen ihre Jungen auf und Anna Teichler nahm dies zum Anlass, eine neue keramische Serie zu entwerfen.

In ihrer Ausstellung finden die Besucher die Füchse mal mit geöffneten oder geschlossenen Augen auf Tassen, Schalen und Tellern und sie bezaubern durch ihre kindliche Ausstrahlung. „Dabei sind Füchse unglaublich kluge Tiere“, so Teichler, „und ich musste unwillkürlich an die Begegnung des Fuchses mit dem Kleinen Prinzen denken.“

... Anna Teichler inspiriert.

Da sie bei jeder adventlichen Ausstellung auch immer eine Weihnachtsgeschichte vorliest, hat sie sich dieses Mal für Passagen aus eben dieser Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry entschieden. Anna Teichler wird daher, passend zum Thema, ab 16 Uhr, Ausschnitte aus dem „Kleinen Prinzen“ von Saint-Exupéry vorlesen.

Desweiteren hat sie eine besondere Glasur entwickelt und auf ihren neuen Arbeiten finden sich Eulen, Paradiesvögel, Engel, Königinnen, Sonne, Mond und Sterne. Auf ihren Gebrauchsgeschirren der orientalischen Serie funkelt echtes Gold, aber es werden auch japanisch anmutende Rakukeramik sowie edle Gefäße zu sehen sein, überzogen mit Kristallglasuren. „Es gibt also viel zu entdecken“, schreibt Anna Teichler in der Einladung und freut sich auf viele Beuscher.

Wolfgang Hannen zeigt seine beondere Serie der „Lichtenergiebilder“.

Der Maler Wolfgang Hannen zeigt zudem neue Arbeiten aus seiner Serie der „Lichtenergiebilder“. Neben den kontemplativen Werken, die den Kreis zum Hauptmotiv haben, ist die wesentliche Gestalt seiner neuen farbintensiven Arbeiten die Spirale. Sie bringt als starkes neues Element die Bewegung in die imaginativen Meditationsräume seiner Bilder.

„In vielen Kulturen gilt die Spirale als Symbol des Lebens und der verschiedenen Lebenswege, sie ist eine Ur-Geste für die geistige Entwicklung und als Grundprinzip in den rätselhaften Labyrinthen der gotischen Kathedralen zu finden“, so Hannen.

So können seine Bilder für den empfindenden Betrachter zu Toren werden oder als Schlüssel fungieren für die eigenen seelische Räume.

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