Fertigstellung für das erste Quartal 2019 geplant

Feuerwehr Bendingbostel freut sich auf „ein Gebäude ohne Abstriche“

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Dokumente für die Ewigkeit gibt Ingo Lossau in die Zeitkapsel, die im Grundstein versenkt wurde.

Bendingbostel - Der Grundstein ist gelegt für den Um- und Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses in Bendingbostel. Diese Baumaßnahme ist notwendig geworden, weil der Altbau aus dem Jahre 1954 nicht mehr den Anforderungen im modernen Feuerwehrwesen entspricht.

„Alleine die Feuerwehrunfallkasse hatte viele Punkte im alten Gebäude zu bemängeln“, sagte BürgermeisterWolfgang Rodewald. Auch Gemeindebrandmeister Holger Müller lobte die Planungen für den neuen Gebäudeteil. „Hier entsteht ein zukunftsweisendes Haus für die Ortsfeuerwehr Bendingbostel. Ein Gebäude ohne Abstriche, damit wir nicht in ein paar Jahren wieder hier stehen müssen“, so Müller. Denn ins neue Feuerwehrhaus kommen zwei getrennte Umkleidebereiche für Feuerwehrmänner und -frauen. Auch die Jugendfeuerwehr der Lintler Geest wird hier eine Bleibe finden. Außerdem bekommt das Gerätehaus schon jetzt einen zweiten Stellplatz, da die Ortsfeuerwehr in absehbarer Zeit ein zweites Fahrzeug erhalten wird.

„Dann sind wir schon bestens vorbereitet. Aber auch den Altbau können wir weiter nutzen, wie den Schulungsraum, der somit im Neubau eingespart werden konnte“, so der Ortsbrandmeister Wolfgang Drewes.

„Ich freue mich, dass es endlich losgeht, weil die Feuerwehrkameraden aus Bendingbostel wirklich lange darauf warten mussten. Das zweite Fahrzeug konnten wir ja auf dem Gemeindefeuerwehrtag schon mal sehen“, sagte Ortsvorsteher Cord Wahlers.

Ingo Lossau von der ausführenden Baufirma erläuterte noch einige Details zur Planung. So sei das Richtfest schon für den Juli avisiert und zum Winter soll der Rohbau bereits wetterfest sein, damit dann im ersten Quartal die Fertigstellung vollendet werden kann. „Wenn keine Wetterkapriolen auf uns zukommen, sollten wir alles planmäßig fertig bekommen“, sagte Lossau, der in Langwedel Gemeindebrandmeister ist und sich deshalb bestens mit den Anforderungen bei der Feuerwehr auskennt.

Für den Bau auf der rund 300 Quadratmeter großen Nutzfläche fallen Kosten in Höhe von 500 000 Euro an. Einsparpotenzial bot der schon bestehende Schulungsraum im Altbau. Dieser hatte in den 90er-Jahren eine Modernisierung erhalten und wird durch einen Mauerdurchbruch mit dem Neubau verbunden. Die Baumaterialien sollen auf den Altbau abgestimmt werden. In ein paar Jahren wird mit etwas Patina auf den Ziegelsteinen kein großer farblicher Unterschied sichtbar sein.

„Wenn diese Zeitkapsel wieder gefunden wird, schreiben die Menschen bestimmt nicht mehr auf Papier“, sagte Ingo Lossau und versenkte dann das Rohr mit einer aktuellen Ausgabe der Verdener-Aller-Zeitung, den Urkunden der Gemeinde Kirchlinteln und der Baufirma im Grundstein. 

lee

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