Weitzmühlener und Speckener setzen Obstbaumreihe an der Harry-Wöbse-Straße

Allee mit pädagogischem Anspruch

Stolze Pflanzer nach getaner Arbeit: Die Dämmerung brach schon an, als alle Bäume standen. Foto: Wallat

Weitzmühlen – Den Naturschutz und die Attraktivität ihres Wohnumfeldes hatten 30 Weitzmühlener im Sinn, als sie sich aufmachten, eine Obstbaumallee an der Harry-Wöbse-Straße in Weitzmühlen zu pflanzen. Mit den 30 Bürgerinnen und Bürgern aus der Kirchlintelner Ortschaft und aus Specken rückte auch eine große Kinderschar mit Spaten und Schaufeln aus. Die Baumsetzlinge hatte der Landkreis zu dem

Die Setzlinge hat der Landkreis beigesteuert

Projekt beigesteuert und mit der Zustimmung von Bürgermeister Wolfgang Rodewald war das Projekt auch offiziell abgesegnet. Die Gruppe Weitzmühlener und Speckener hatte bereits im Mai den Antrag gestellt, die Allee pflanzen zu dürfen. Mehrere Varianten hatten sie dem Bürgermeister vorgeschlagen und mit der Verwaltung besprochen. Favorisiert wurde dann ein Abschnitt der Harry-Wöbse-Straße zwischen den Ortschaften Weitzmühlen und Specken.

Dem Artenschutz in den Feldrandstreifen sollte das Projekt dienen, teilt Heike Wallat für die Initiatoren mit. Die Abstände zwischen den Bäumen seien bewusst so großzügig gewählt worden, dass die Anrainer der landwirtschaftlichen Flächen nicht beeinträchtigt werden. Nicht zuletzt sollte die Aktion aber auch der Verbundenheit der Bewohner mit ihrer Heimatgemeinde dienen.

Als nun die Zustimmung der Gemeinde eingetroffen war, konnte das Projekt starten. Die Einwohner Weitzmühlens wurden zuvor durch Flyer auf die Aktion aufmerksam gemacht. „Ein besonderer Dank gilt dem Landkreis für die Bereitstellung der Obstbäume“, betonen die Umweltaktivisten.

Die Weitzmühlener Kinder, vor allem die Kinder- und Jugendfeuerwehr, und der Nabu haben ebenso wie Fridays for Future mitgemacht. Heike Wallat weist auch auf einen pädagogischen Aspekt des gemeinsamen Projekts hin. „Im Zuge der vielfältigen Aktivitäten im Umweltschutz ist diese Pflanzaktion sicher auch als Bereicherung zu sehen, da die Kinder hautnah erleben können, wie sich die Natur entwickelt.“

Die jungen Naturschützer hätten zudem Patenschaften für Bäume übernommen und im Vorfeld der Pflanzung Holzschilder mit ihren Namen angefertigt. Die Schilder haben die kleinen Gärtner dann an die Befestigungspfähle der Bäume angebracht. „So können sie und die Bäume gemeinsam wachsen. Durch die Patenschaften sollen die Kinder zudem lernen, für den Natur- und Artenschutz einzutreten“, heißt es in der Pressemitteilung.

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