Alle Kinder haben es „geschnallt“

Polizeipuppenbühne: Nicht nur Fiffi kommt am Ende sicher nach Hause

Die Polizei-Puppenspieler (v.l.) Karsten Döhrmann, Björn Reschke-Thein, Kerstin Wulfekuhl und Jutta Hartz. - Foto: Röttjer

Luttum - Oh nein. Fiffi ist verschwunden. Alle, auch die kleine Maja, sind unterwegs, um den flauschigen Ausreißer zu finden. Und auch die Luttumer Kinder wollen unbedingt mithelfen, den Hund wieder einzufangen. Am Ende der Geschichte ist Fiffi wieder in Sicherheit – und alle kleinen Zuhörer haben „geschnallt“, wie wichtig die Gurtpflicht beim Autofahren ist. Dies ist den engagierten Polizisten zu verdanken, die mit ihrem spannenden Puppentheater in der Grundschule zu Gast waren.

Der Verkehrserziehung für Vorschulkinder sowie der Schüler der ersten bis vierten Klassen widmet sich die PäPP, die pädagogische Puppenbühne der Polizei, die seit mehr als 30 Jahren ein Bestandteil der polizeilichen Präventionsarbeit in Niedersachsen ist.

An zwei Tagen vermittelte das Team aus Delmenhorst den Schülern der ersten beiden Klassen in Luttum in dem Stück „Geschnallt?!“ spielerisch, was es mit der Kindersicherung im Auto auf sich hat.

Das aus den Sozialpädagogen Kerstin Wulfekuhl und Björn Reschke-Thein sowie der Polizeibeschäftigten Jutta Hartz und Polizeikommissar Karsten Döhrmann bestehende Team verstand es dabei eindrucksvoll, den Schülern das Thema näherzubringen.

In dem Stück erfährt Maja auf der Suche nach dem Hund ihres Opas, was es mit der Gurtpflicht auf sich hat. Dabei lernt sie, was ein Gurtschlitten ist und wie schnell man beim Bremsen aus dem Sitz fliegen kann. Fiffi wird fast von Ronny überfahren und schließlich vom Polizeiwachtmeister eingefangen und nach Hause gebracht. Während des Theaterstückes und im anschließend gemeinsam gesungenen Lied „Im Auto unterwegs“ lernen die Kinder, warum sie sich anschnallen müssen.

Seit 1991 ist die PäPP auf Präventionstour in den Grundschulen unterwegs. Aufgrund der großen Nachfrage wurde das Team in 2010 zunächst um drei weitere Personen erweitert. Dieses Team bereist als Tourneetheater mit seinen mobilen Bühnen die Städte Cuxhaven und Delmenhorst sowie die Landkreise Cuxhaven, Verden, Osterholz, Diepholz und Oldenburg. Die Aufführungen erfreuen sich großer Beliebtheit und sind regelmäßig schon lange im Voraus ausgebucht.

Die Puppenbühnen sind ein fester Bestandteil der polizeilichen Präventationsarbeit. Zuerst seien es ausschließlich Stücke zur Verkehrsunfallprävention gewesen, berichten die Mitarbeiter. Doch dazu seien bald auch Themen der Kriminalprävention gekommen, mit dem Schwerpunkt im Bereich der Mediensicherheit sowie der Gewalt- und der Seniorenprävention. 

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