Adelheid Schwägermann 25 Jahre im Dienst

Erzieherin mit Leib und Seele

+
Die Jubilarin Adelheid Schwägermann, hier mit Bürgermeister Wolfgang Rodewald und Kita-Leiter Benjamin Siedschlag (r.), freute sich über die vielen Glückwünsche.

Otersen - „Ich wollte nie Pilotin werden. Oder Feuerwehrfrau. Ich wollte immer genau das hier machen“, sagte Adelheid Schwägermann. Die 60-jährige Erzieherin feierte heute ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Gemeinde Kirchlinteln. Seit 20 Jahren ist sie im Kindergarten Otersen tätig, davor war sie als Vertretungskraft in verschiedenen Einrichtungen in der Gemeinde beschäftigt gewesen.

Ihre Kollegen waren voll des Lobes: „Erzieherin ist ihr absoluter Traumjob – und das kann man Adelheid jeden Tag anmerken“, sagte ihre langjährige Kollegin Birgit Müller. „Jeden Morgen kommt sie mit dem Fahrrad aus Wittlohe und steht pünktlich um halb acht an der Kindergartentür, um die Kleinen zu begrüßen.“ Benjamin Siedschlag, Leiter des Kindergartens, ergänzt: „Und in all den Jahren hat sie sich nicht ein einziges Mal krank gemeldet. Sie ist die Verlässlichkeit in Person.“

Besonders schön sei, so Siedschlag, dass Adelheid Schwägermann jedes einzelne Kind mit seinen Stärken und Schwächen ernst nehme und wertschätze.

„Dabei ist sie auch schon mal streng. Aber ihre Regeln sind verlässlich – bei ihr wissen die Kinder, woran sie sind. Und wir Kollegen auch, denn sie nimmt kein Blatt vor dem Mund.“

Adelheid Schwägermann engagiert sich nicht nur im Kindergarten, sondern auch in der Dorfgemeinschaft, zum Beispiel im Aller-Café in Otersen. Die dreifache Mutter ist mittlerweile auch „Vollblut-Omi“ und strickt in ihrem Knüddelclub am liebsten Socken für ihren Enkel.

Zur Jubiläumsfeier war natürlich auch eine Abordnung der Gemeinde gekommen: Bürgermeister Wolfgang Rodewald bedankte sich bei Schwägermann für deren Engagement und Personalrätin Anke Preuß überreichte einen Blumenstrauß. Die Elternvertreterinnen Claudia Koopmann, Nicole Blank und Bettina Landwehr-Spöring schenkten der Jubilarin ein Apfelbäumchen. Die Kinder füllten eine Box mit guten Wünschen und lobenden Worten. Auf ihren Kärtchen stand zum Beispiel: „Du kannst toll auf uns aufpassen“, „Du kannst gut singen“ oder „Ich wünsche dir einen dicken Stern.“

rei

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Alpaka-Nachwuchs in Rethem

Alpaka-Nachwuchs in Rethem

Tourbus unter dem Hammer: Reisen wie einst die Kelly Family

Tourbus unter dem Hammer: Reisen wie einst die Kelly Family

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

„Lenna” im Kurpark

„Lenna” im Kurpark

Meistgelesene Artikel

Der brennende Mönch: Domfestspiele feiern eine überzeugende Premiere

Der brennende Mönch: Domfestspiele feiern eine überzeugende Premiere

Der brennende Mönch zündet in Verden

Der brennende Mönch zündet in Verden

Vom Männerballet bis Lucky Luke: Kirchlinter Schützen feiern unkonventionell

Vom Männerballet bis Lucky Luke: Kirchlinter Schützen feiern unkonventionell

Vorsicht gegenüber der Weser-Robbe

Vorsicht gegenüber der Weser-Robbe

Kommentare