Baustelle an der Schule am Lindhoop: Treppenhaus und Fahrstuhl kommen in den Ferien

Abbruchhammer schafft Platz für Neues

Besprechung: Hausmeister Gerd Meints (l.) und Bauamtsleiter Malte Schröck mit den Plänen.
+
Besprechung: Hausmeister Gerd Meints (l.) und Bauamtsleiter Malte Schröck mit den Plänen.

Kirchlinteln – Der hydraulische Abbruchhammer des Kettenbaggers macht ordentlich Lärm. Staub wirbelt durch die Luft, als der Stahlbeton zerstört wird. Malte Schröck und Gerd Meints blicken auf dieses Schauspiel und sehen dabei recht zufrieden aus.

Der Kirchlintler Bauamtsleiter und der Hausmeister der Lindhoopschule freuen sich, dass die Baustelle Fahrt aufnimmt. Wenn die Abrissarbeiten abgeschlossen sind, bekommt die Schule zwischen dem C- und dem D-Trakt ein neues Treppenhaus mit Fahrstuhl. Rund 360 000 Euro soll die Baumaßnahme kosten. „Es ist eine Investition in die Schule, die sich lohnt“, sagt Malte Schröck. Es gehe dabei schließlich um nicht weniger als Barrierefreiheit und Sicherheit. „Es ist gut, dass die zuständigen Gremien die Gelder bewilligt haben.“

Zum Hintergrund: Schon seit längerer Zeit ist klar, dass im Trakt D der Schule ein zweiter Rettungsweg fehlt. „Dieses Problem wurde bei Brandschutzprüfungen festgestellt“, erklärt Gerd Meints, der sich freut, dass „seine“ Schule jetzt etwas sicherer wird. Er erklärt, dass die günstigere Lösung, der Einbau einer Außentreppe aus Stahl, nur eine Notlösung gewesen wäre. Denn das Problem der fehlenden Barrierefreiheit bestünde dann immer noch. „Bisher müssen Personen im Rollstuhl bei Wind und Wetter über das Außengelände“, beschreibt Meints die ungünstige Situation. Wenn die Baumaßnahme abgeschlossen ist, ist endlich die lang ersehnte Barrierefreiheit der Lindhoopschule gegeben.

Unkompliziert sind die Bauarbeiten indes nicht. „Weil sich das Schulgebäude auf sehr unterschiedlichen Höhenniveaus befindet, müssen im Bereich des C-Traktes vorhandene Fundamente nachträglich unterfangen werden“, erklärt Schröck. „Das hat die Planungen aber auch spannend gemacht.“ Das gesamte Projekt setzt die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Hartmann aus Verden um.

Vorgesehen ist, dass bis Anfang September alles fertig sein soll. Schröck hält den Zeitplan für recht ambitioniert. „Wenn es zum Beispiel zu witterungsbedingten Verzögerungen kommt, wird das wohl eher nichts“, sagt er. Doch die eventuell erforderlichen Restarbeiten müssen dann unter Sperrung des Bereichs erfolgen, auch wenn die Schule wieder läuft.

Von Reike Raczkowski

Schweres Gerät: Der Kettenbagger zerstört die bisherige Verbindung zwischen dem C- und dem D-Trakt.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Livigno ist mehr als Benzin und Zigaretten

Livigno ist mehr als Benzin und Zigaretten

Zwei Jahre nach Einsturz: Neue Brücke in Genua eingeweiht

Zwei Jahre nach Einsturz: Neue Brücke in Genua eingeweiht

Das Pixel 4a hat mehr Power - aber noch kein 5G

Das Pixel 4a hat mehr Power - aber noch kein 5G

Haushaltgeräte gebraucht kaufen

Haushaltgeräte gebraucht kaufen

Meistgelesene Artikel

Leben zwischen Zweifel und Zuversicht

Leben zwischen Zweifel und Zuversicht

Ganztagsbetrieb verschoben

Ganztagsbetrieb verschoben

„Bei mir kann er sich ausruhen“

„Bei mir kann er sich ausruhen“

Kommentare