5000 Besucher bei KWF-Thementagen in Groß Heins

Pflichttermin für Waldbesitzer

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Besucher probierten kleine Gerätschaften auf ihre Tauglichkeit hin gleich mal aus.

Gross Heins - Knapp 5000 Besucher zählten die Veranstalter am Wochenende bei den dritten Thementagen des Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) in Groß Heins. Entlang einer geschätzt zweieinhalb Kilometer langen Flaniermeile durch einen Wald gab es Fachforen, Firmenpräsentationen, Geräte für die Holzernte wurden vorgestellt und Arbeitsverfahren praktisch demonstriert.

Mit bis zu 8000 Besuchern hatte das KWF gerechnet, deren Sprecher Peter Harbauer zeigte sich aber zufrieden, zumal das Wetter überhaupt nicht mitgespielt hatte. Infolge des komplett verregneten Freitags konnte am Sonnabend eine als Parkplatz vorgesehene Freifläche nicht mehr genutzt werden. Die Veranstalter hatten deshalb kurzfristig einen Bus-Shuttle-Verkehr organisiert.

Kurz hinter dem Feuerwehrhaus ging es entlang des Stellichter Weges bis weit runter in Richtung Lehrden durch den Wald. Es gab unzählige Informationsstände von Verbänden und Unternehmen aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland. Aspekte der Bewirtschaftung von Kleinwald wurden diskutiert. Sechs Sonderschauen, acht Fachforen und ausgewählte Firmenpräsentationen rundeten das Programm ab. Jagd im Privatwald, neue Geschäftsmodelle für Privatwaldbesitzer, organisatorische und förderpolitische Maßnahmen waren einige der Themen. Vieles konzentrierte sich dabei auf die nachhaltige Bewirtschaftung kleiner Waldflächen. 15 Euro Eintritt mussten Besucher für die Fachveranstaltung zahlen.

Vor allem am Freitag war der Anteil der anwesenden Forstbediensteten, Berater und Dienstleister sehr hoch. Am zweiten Tag prägten Privatwaldbesitzer und Brennholzselbstwerber das Bild. Vor allem die Vorführungen zu den Themen Pflanzen, Wertästen, Fällen, Aufarbeiten, Rücken und Sortieren wurden bevorzugt besucht.

Holzmesse in Groß Heins

„Im Niedersachsenzelt konnten wir viele Waldbesitzer begrüßen und intensive Gespräche führen. Die Freilandpräsentationen boten Anregungen zur gesamten Bandbreite der Privatwaldbewirtschaftung“, freute sich Norbert Leben vom Waldbesitzerverband Niedersachsen.

Das große Interesse bei den Praxisvorführungen – Waldbesitzer konnten selbst tätig werden – zeugte nach Ansicht des KWF-Vorsitzenden Robert Morigl von dem Wunsch, die Arbeiten im eigenen Wald selbst sachgemäß und sicher durchführen zu können.

wb

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