Eine Freude zum Fest: Eichenhof hofft auf Unterstützung

45 kugelrunde Senioren-Wünsche in Kirchlinteln

Der Wunschbaum ist eine gute Gelegenheit auch älteren Menschen einen Wunsch zu erfüllen. Die Erfahrung auf dem Eichenhof in Kirchlinteln zeigt, wie gut das ankommt.

Der Baum ist geschmückt, nun kann es ans Erfüllen der Wünsche gehen. Das

Alle hoffen, dass auch dieses Jahr wieder viele Besucher, Nachbarn und alle, die den Senioren eine Freude machen wollen, sich Kugeln abnehmen und die Wünsche erfüllen.

Im ersten Corona-Jahr war die Idee entstanden. „Die Einschränkungen, die unsere Bewohner erfahren müssen, sind mit nichts aufzuwiegen“, hatte Mitarbeiterin Jennifer Feldkamp damals erklärt. Sie hatte die Idee, die so viel Zuspruch fand. Erst bei den Kollegen, dann bei den Schenkenden, die binnen drei Tagen den Baum abgeschmückt und so den Senioren mit kleinen Dingen große Freude bereitet hatten.

Jede Kugel beinhaltet eine Nummer. Diese ist unbedingt auf dem Geschenk zu vermerken.

Bescheidene Wünsche, aber fast nicht erfüllbar

„Handschuhe und Gesundheit für ihre Familie“, wünscht sich Bewohnerin Susanne Meyer. „Gottes Segen“, lautet der Wunsch von Christa Mateika. Wie lässt sich dieser erfüllen?, mag sich so mancher fragen. „Mit einem schönen Lied oder einem schönen Gedicht“, sagt die 97-Jährige. Und über die Aktion, die alleine schon ein Geschenk ist, sagt sie: „Das ist ganz, ganz toll“ und mit „so viel Liebe“ sei der Baum geschmückt worden.

Manuela Mackensen und Claudia Frick, stellvertretend für alle Kollegen, erinnern sich noch sehr gut an die vielen Geschenke und die Freude der Bewohner beim vorherigen Weihnachtsfest. „Das war so bezaubernd, was da alles kam“, sagt Claudie Frick. „Und so liebevoll verpackt“, ergänzt ihre Kollegin. Ganz kreativ seien die Schenkenden gewesen. Kinder haben für die Senioren gemalt, kleine Bastelarbeiten wurden dem Geschenk beigelegt, berichten die Frauen.

Alles trotz dieser für alle schweren Zeit, staunen sie. Ausdruck von „Solidarität und Miteinander“, sieht Manuela Mackensen darin. Freudentränen habe es bei der Bescherung gegeben. Und Abwechslung brachte es schon vorher, wenn die Leute kamen und Kugeln abnahmen. „Guck mal, es ist wieder einer da“, sei dann drinnen auf der früheren Diele schnell zu hören gewesen.

Bedauern gab es einzig bei denen, die schenken wollten, aber keine Kugel abbekommen hatten. Deshalb wird in diesem Jahr darum gebeten, nur eine Wunschkugel pro Haushalt mitzunehmen. Und die Mitarbeiter bitten auch darum, die Geschenke bis spätestens 19. Dezember beim Eichenhof in der Straße An der Kirche abzugeben.

Von Wiebke Bruns

Rubriklistenbild: © Bruns

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